(8967) Calandra

Asteroid des äußeren Hauptgürtels From Wikipedia, the free encyclopedia

(8967) Calandra ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 13. Mai 1971 von dem niederländischen Astronomenehepaar Cornelis Johannes van Houten und Ingrid van Houten-Groeneveld entdeckt wurde. Die Entdeckung geschah im Rahmen der 1. Trojaner-Durchmusterung, bei der von Tom Gehrels mit dem 120-cm-Oschin-Schmidt-Teleskop des Palomar-Observatoriums aufgenommene Feldplatten an der Universität Leiden durchmustert wurden, elf Jahre nach Beginn des Palomar-Leiden-Surveys.

Schnelle Fakten Asteroid ...
Asteroid
(8967) Calandra
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 21. November 2025 (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie Eos-Familie
Große Halbachse 3,058 AE
Exzentrizität 0,113
Perihel – Aphel NaN AE  NaN AE
Perihel  Aphel 2,7127 AE  3,4039 AE
Neigung der Bahnebene 9,752°
Länge des aufsteigenden Knotens 170,5077°
Argument der Periapsis 170,0082°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 13. November 2026
Siderische Umlaufperiode 1953,53 d
Siderische Umlaufzeit 5,35 a
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 17,02 km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit NaN km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 8,382 ± 0,103 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,174 ± 0,030
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode
Absolute Helligkeit 13,26 mag
Spektralklasse
Spektralklasse
(nach Tholen)
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Spektralklasse
(nach SMASSII)
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Geschichte
Entdecker Cornelis Johannes van Houten,
Ingrid van Houten-Groeneveld,
Tom Gehrels
Datum der Entdeckung 13. Mai 1971
Andere Bezeichnung 4878 T-1, 1978 RM11, 1992 EH15
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.
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Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Umlaufdauer

Der Asteroid gehört zur Eos-Familie, einer Gruppe von Asteroiden, welche typischerweise große Halbachsen von 2,95 bis 3,1 AE aufweisen, nach innen begrenzt von der Kirkwoodlücke der 7:3-Resonanz mit Jupiter[1], sowie Bahnneigungen zwischen 8° und 12°. Die Gruppe ist nach dem Asteroiden (221) Eos benannt. Es wird vermutet, dass die Familie vor mehr als einer Milliarde Jahren durch eine Kollision entstanden ist. Die zeitlosen (nichtoskulierenden) Bahnelemente von (8967) Calandra sind fast identisch mit denjenigen von drei kleineren, wenn man von der Absoluten Helligkeit von 15,6, 15,3 und 16,4 gegenüber 13,0 ausgeht, Asteroiden: (241572) 1995 OM13, (281668) 2008 VW46 und (326816) 2003 TY22.[2]

Die Rotationsperiode von (8967) Calandra wurde 2016 von Adam Waszczak, Chan-Kao Chang, Eran Ofek et al. untersucht. Die Lichtkurve reichte jedoch nicht zu einer Bestimmung aus.

Der Asteroid wurde nach der Grauammer benannt, deren wissenschaftlicher Name Miliaria calandra beziehungsweise synonym Emberiza calandra lautet. Zum Zeitpunkt der Benennung des Asteroiden am 2. Februar 1999 befand sich die Grauammer auf der niederländischen Roten Liste gefährdeter Vögel.[3]

Siehe auch

Einzelnachweise

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