4-Ethylthio-2,5-dimethoxyphenethylamin

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

4-Ethylthio-2,5-dimethoxyphenethylamin (2C-T-2) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der schwefelsubstituierten Phenethylamine, die eine psychoaktive Wirkung besitzen (2C-Gruppe).

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von 2,5-dimethoxy-4-(ethylthio)phenethylamin
Allgemeines
Name 4-Ethylthio-2,5-dimethoxyphenethylamin
Andere Namen
  • 2-[4-(Ethylsulfanyl)-2,5-dimethoxyphenyl]ethanamin (IUPAC)
  • 2C-T-2
Summenformel C12H19NO2S
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff (Hydrochlorid)[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer (Listennummer) 811-235-0
ECHA-InfoCard 100.241.509
PubChem 12074193
ChemSpider 16787961
Wikidata Q2443432
Eigenschaften
Molare Masse 241,35 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[2]
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302317
P: 264261272280301+312330302+352333+313363[2]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
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Gewinnung und Darstellung

4-Ethylthio-2,5-dimethoxyphenethylamin kann ausgehend von 1,4-Dimethoxybenzol über 2,5-Dimethoxythiophenol gewonnen werden.[3] Die Verbindung wurde erstmals 1981 von dem US-amerikanischen Chemiker Alexander Shulgin synthetisiert.[4]

Synthese von 2C-T-2 nach PiHKAL.
Synthese von 2C-T-2 nach PiHKAL.

Eigenschaften

4-Ethylthio-2,5-dimethoxyphenethylamin erzeugt für etwa 6–8 Stunden[3] eine Verstärkung und Verzerrung der Sinnesempfindungen, verbunden mit einer leichten Euphorie. Als unangenehme Nebenwirkungen werden Übelkeit und Muskelverspannung mit verlangsamter Reaktionsfähigkeit genannt. Wissenschaftliche Untersuchungen zu den Wirkungen und Risiken der Verbindung liegen nicht vor.[4] In der Bundesrepublik Deutschland ist die Verbindung seit 1998 aufgrund seiner Aufführung in der Anlage 1[5] des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) ein nicht verkehrsfähiges Betäubungsmittel. Der Umgang ohne Erlaubnis ist grundsätzlich strafbar.[1]

Einzelnachweise

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