8:2-Fluortelomersulfonsäure

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8:2-Fluortelomersulfonsäure (1H,1H,2H,2H-Perfluordecansulfonsäure) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Fluortelomersulfonsäuren innerhalb der per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS).

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel der 8:2-Fluortelomersulfonsäure
Allgemeines
Name 8:2-Fluortelomersulfonsäure
Andere Namen
  • 1H,1H,2H,2H-Perfluordecansulfonsäure
  • 8:2-FTS
Summenformel C10H5F17O3S
Kurzbeschreibung

weißer geruchloser Feststoff[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 254-295-8
ECHA-InfoCard 100.049.342
PubChem 3016044
ChemSpider 2284056
Wikidata Q66828157
Eigenschaften
Molare Masse 528,18 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Schmelzpunkt

243–246 °C[1]

Löslichkeit

löslich in DMSO und Methanol[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[1]
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 302+332319351360D362372411
P: 260263280305+351+338405501[1]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
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Vorkommen

8:2-Fluortelomersulfonsäure kann in der Umwelt in Spuren (zum Beispiel in Hausstaub mit einem Gewichtsanteil von maximal 50,2 ng/g[2]) nachgewiesen werden.

Eigenschaften

8:2-Fluortelomersulfonsäure ist ein weißer geruchloser Feststoff, der löslich in DMSO und Methanol ist.[1]

Verwendung

8:2-Fluortelomersulfonsäure wurde in Feuerlöschschäumen und als Tensid verwendet.[3][4][5] Das Natriumsalz wird außerdem zur Herstellung von anderen Sulfonsäureverbindungen verwendet.[6]

Verbot

Da die 8:2-Fluortelomersulfonsäure eine Perfluorheptylgruppe enthält und in die Perfluoroctansäure (PFOA) umgewandelt werden kann, erfüllt sie die Definition eines PFOA-Vorläufers laut Stockholmer Übereinkommen bzw. der Verordnung (EU) 2019/1021 und unterliegt somit einem weitreichenden Verbot.[7]

Einzelnachweise

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