FC Venedig

italienischer Fußballverein From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Venezia Football Club, kurz Venezia FC, im deutschen Sprachraum auch bekannt als FC Venedig, ist ein 1907 gegründeter Fußballverein aus Venedig (italienisch Venezia). Seit der Saison 2025/26 spielt der Verein in der Serie B.

Schnelle Fakten Basisdaten, Erste Fußballmannschaft ...
FC Venedig
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Basisdaten
Name Venezia Football Club S.p.A.
Sitz Venedig, Italien
Gründung 1907
Farben orange, schwarz, grün
Präsident Duncan Niederauer
Website veneziafc.it
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Giovanni Stroppa
Spielstätte Stadio Pierluigi Penzo
Plätze 12.048
Liga Serie B
2024/25 19. Platz   (Serie A)
Heim
Auswärts
Ausweich
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Weitere Bezeichnungen sind I Leoni Alati (deutsch „Die geflügelten Löwen) und Gli Arancioneroverdi (deutsch „Die Orange-Schwarz-Grünen“).

Geschichte

Venezia Foot Ball Club

Der Verein mit dem englischen Namen Venezia Foot Ball Club wurde am 14. Dezember 1907 gegründet.[1] Seine Vereinsfarben waren Schwarz-Grün. In der Saison 1909 erreichte der Verein als einziges eingeschriebenes Team aus der Region Venetien automatisch das Semifinale der Italienischen Meisterschaft, das man mit 3:18 am Gesamtergebnis gegen die US Milanese verlor.

Associazione Calcio Venezia (AC Venedig)

1919 wurde der Name nach Verschmelzung mit dem Aurora F.B.C. in Associazione Calcio Venezia geändert.[1] In der Saison 1928/29 spielte die AC Venedig erstklassig. In der Saison 1929/30 spielte man in der neu geschaffenen Serie B. 1930 wechselte der Verein seinen Namen in Società Sportiva Serenissima sowie die Vereinsfarben in venezianisch rot. Nach kurzer Zeit wurde dies zur Saison Saison 1934/35 rückgängig gemacht.

Anfang der 1940er hatte der Verein seine größten Erfolge. In der Saison 1940/41 gewann man mit Trainer Giovanni Battista Rebuffo den italienischen Pokal (Coppa Italia) und 1941/42 wurde Venezia Dritter in der Serie A.[2]

Mannschaft der AC Venezia im Jahr 1963, in den bis zur Vereinigung mit Mestre (1987) gängigen Vereinsfarben Grün und Schwarz

Im Jahr 1987 fusionierte der Verein mit der AC Mestre und für kurze Zeit wurde der Name in Calcio Venezia-Mestre geändert. Nach Jahren in der Serie C stieg der Verein 1990/91 unter seinem vorigen Namen AC Venedig wieder in die Serie B auf und schaffte in der Saison 1997/98 nach 30 Jahren wieder den Aufstieg in die Serie A. Nach dem Abstieg aus der Serie A in der Saison 2001/02 geriet der Klub in Schwierigkeiten und stieg 2004/05 in die Serie C1 ab.

Am 22. Juni 2005 erklärte sich der Verein für bankrott.[1]

Società Sportiva Calcio Venezia (SSC Venedig)

Der Nachfolgeverein Società Sportiva Calcio Venezia startete in der Serie C2 und stieg sofort in die Serie C1 auf. Er wurde im Sommer 2009 zahlungsunfähig.

FBC Unione Venedig

Der Foot Ball Club Unione Venezia wurde am 27. Juli 2009 gegründet und startete in der fünftklassigen Serie D. Nachdem in den Saisons 2009/10 und 2010/11 der Aufstieg in die viertklassige Lega Pro Seconda Divisione (ehemals Serie C2) jeweils im Aufstiegs-Playoff-Finale verpasst worden war, gewann der FBC Unione Venedig in der Saison 2011/12 die Meisterschaft der Girone C der Serie D und sicherte sich dadurch die Rückkehr in die vierthöchste Spielklasse und niedrigste Profiliga. Außerdem wurde mit einem Sieg über Teramo Calcio die Meisterschaft der Serie D gewonnen. In der Saison 2012/13 gelang der zweite Aufstieg in Folge, nachdem die Mannschaft aus Venedig in den Aufstiegs-Playoffs die AC Renate und die AC Monza Brianza besiegt hatte. 2013/14 spielte der Verein somit in der drittklassigen Lega Pro Prima Divisione (ehemals Serie C1).

Der russische Großunternehmer Juri Korablin war von 2011 bis 2015 Besitzer des FBC Unione Venedig. An der Übernahme des Klubs war auch der russische Unternehmer Alex Samochin beteiligt, der im Raum Venedig lebt.[3]

FC Venedig

2015 ging der FBC Unione Venedig in die Insolvenz und wurde als FC Venedig neu gegründet. Neuer Besitzer wurde der US-amerikanische Unternehmer Joe Tacopina; im Spielbetrieb startete man in der Serie D neu. Als Meister der Serie D stiegen die „Lagunari“ in die drittklassige Lega Pro, Girone B auf. Nach einem erneuten Aufstieg spielte der Verein bis 2021 in der zweitklassigen Serie B.

Am 27. Mai 2021 gelang durch 1:1 im Playoff-Rückspiel (1:0-Sieg im Hinspiel) gegen die AS Cittadella der Aufstieg in die Serie A nach insgesamt 19 Jahren Abstinenz.[4] Nachdem man in der höchsten Spielklasse 2021/22 den 20. Platz belegt hatte, stieg der Verein nach einer Saison wieder in die Serie B ab.

Stadio Pierluigi Penzo

Logohistorie

Aktueller Kader der Saison 2025/26

Stand: 5. März 2026[5]

Weitere Informationen Nr., Position ...
Nr. Position Name
1 Serbien TW Filip Stanković
2 Luxemburg AB Seid Korac
3 Belgien AB Joël Schingtienne
4 Kroatien MF Bartol Franjić
5 Suriname AB Ridgeciano Haps
6 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten MF Gianluca Busio
8 ItalienItalien MF Issa Doumbia
9 ItalienItalien ST Andrea Adorante
10 Ecuador ST John Yeboah
11 Irak ST Marko Farji
14 ItalienItalien TW Stefano Minelli
16 ItalienItalien AB Michael Venturi
18 FrankreichFrankreich AB Antoine Hainaut
19 Island MF Bjarki Steinn Bjarkason
20 Belgien AB Richie Sagrado
Nr. Position Name
21 ItalienItalien MF Mattia Compagnon
22 ItalienItalien TW Alessandro Plizzari
23 ItalienItalien TW Matteo Grandi
24 ItalienItalien MF Nunzio Lella
28 ItalienItalien MF Matteo Dagasso
29 DeutschlandDeutschland ST Lion Lauberbach
30 OsterreichÖsterreich AB Michael Svoboda
32 Ghana MF Alfred Duncan
33 Kroatien AB Marin Šverko
37 Norwegen MF Emil Bohinen
48 FrankreichFrankreich AB Ahmed Sidibé
71 SpanienSpanien MF Kike Pérez
80 SpanienSpanien ST Antonio Casas
99 ItalienItalien ST Alessandro Pietrelli
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Statistiken

Sportliche Erfolge

Die Mannschaft Venezias nach dem Gewinn der Coppa Italia 1940/41

Ligazugehörigkeit

Ehemalige Spieler

Ehemalige Trainer

Commons: FC Venedig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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