SKN St. Pölten (Frauenfußball)

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SKN St. Pölten ist ein Fußballverein aus St. Pölten. Die Frauenfußballabteilung des SKN St. Pölten besteht seit dem 1. Juli 2016 durch die Eingliederung der Frauenfußballabteilung des FSK St. Pölten, vormals ASV Spratzern. Für das sportliche und wirtschaftliche Management ist der SKN St. Pölten Frauen verantwortlich. Die erste Mannschaft spielt seit jeher in der ÖFB Frauen-Bundesliga, die zweite Mannschaft tritt in der Frauen Future League an.

Schnelle Fakten Basisdaten, Erste Fußballmannschaft ...
SKN St. Pölten Frauen
Logo des SKN St. Pölten
Basisdaten
Name SKN St. Pölten
Sitz St. Pölten, Niederösterreich
Gründung 6. Juli 2000
SKN-Gründung
Frauenabteilungen: 1996: SC Stattersdorf
2006: FSK St. Pölten
Farben blau-gelb-rot
Präsident Wilfried Schmaus
(SKN St. Pölten Frauen)
Website skn-stpoelten.at
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Laurent Fassotte[1]
Spielstätte NV Arena
Plätze 8.000
Liga ÖFB Frauen-Bundesliga
2024/25 1. Platz (10. Titel)
Heim
Auswärts
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Geschichte

Vorgeschichte als SC Stattersdorf

Weitere Informationen 1996–2001, Saison ...
1996–2001
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
NÖ Landesliga
1996/97 SC1[2]01. (8)1414000073:0742
2. Division
1997/98[3]05. (8)1405030630:2418
1998/99[4]10. (11)2002041429:7310
1999/2000[5]01. (8)1412010157:0837
Frauen Bundesliga – 1. Division
2000/01[6]09. (10)1803031226:6212
Legende
Meister / Aufstieg
SC1 
1996/97: Saison wurde als SC Stattersdorf gespielt
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Der SC Stattersdorf gründete eine Frauenmannschaft, die in der Saison 1996/07 in der Niederösterreichischen Landesliga startete und den ersten Platz erreichte. In den folgenden Jahren kletterte die Mannschaft in den Ligen hinauf, bis sie in der Saison 2000/01 in der höchsten österreichischen Frauen Bundesliga spielte.

Spielgemeinschaft mit ASV Spratzern

Weitere Informationen 2001–2006, Saison ...
2001–2006
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Frauen Bundesliga – 1. Division
2001/02 AS1[7]10. (11)2002041423:10110
2002/03 AS2[8]09. (10)1805031027:4318
2. Division Ost
2003/04[9]06. (10)1807020939:4223
2004/05 AS3[10]02. (10)1811050257:2038
2005/06[11]nicht teilgenommen
Legende
Meister / Aufstieg
Abstieg
AS1 
2001/02: Saison wurde als SG SG Spratzern/Stattersdorf gespielt
AS2 
2002/03: Umbenennung in ASV Spratzern
AS3 
2004/05: Spratzern spielte mit der 2. Mannschaft von SV Neulengbach in einer Spielgemeinschaft
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Im Jahr 2001 gründete man eine Spielgemeinschaft mit dem im Jahre 1920 gegründete ASV Spratzern, der das Team im nächsten Jahr übernahm und bis 2005 in der 2. Division Ost in einer Spielgemeinschaft mit der 2. Mannschaft von SV Neulengbach spielte.

Gründung FSK St. Pölten

Weitere Informationen 2006–2016, Saison ...
2006–2016
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Frauen Gebietsliga West
2006/07 FSK1[12]01. (8)1414000089:05042
NÖN-Frauenliga Teamsport Güttler
2007/08[13]05. (10)18080505035:25029
2008/09[14]01. (10)18140301076:08045
2. Liga Ost
2009/10[15]01. (12)22200101124:12061
2010/11 K1[16]01. (20)20180202102:13054
ÖFB Frauenliga
2011/12[17]02. (10)18130302051:13042
2012/13[18]02. (10)18170001068:08051
ÖFB Frauen-Bundesliga
2013/14 K1  FSK2[19]02. (10)18160002073:17056
2014/15[20]01. (10)18170100085:08052
2015/16 FSK3[21]01. (10)18170100077:15052
Eingliederung der Kampfmannschaft in SKN St. Pölten
Legende
Meister / Aufstieg
K1 
Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
FSK1 
Saison wurde als ASV Spratzern gespielt
FSK2 
Umbenennung in FSK St. Pölten-Spratzern
FSK3 
Auflösung des FSK St. Pölten-Spratzern
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In der Saison 2005/06 nahm der Verein an der Frauenmeisterschaft nicht teil, um 2006 eine Frauenmannschaft zu gründen, die auf Anhieb Meister der Gebietsliga West wurde. In der folgenden Spielzeit 2008/09 gewann der ASV die Meisterschaft in der niederösterreichischen Landesliga und schaffte den Sprung in die zweitklassige 2. Division Ost.

Mit nur einer Saisonniederlage wurde Spratzern auch hier Meister, scheiterte aber in der Relegation an Union Kleinmünchen. Schließlich gelang im Jahre 2011 der Aufstieg in die ÖFB-Frauenliga, nachdem sich der ASV in der Relegation gegen den SC/ESV Parndorf durchsetzen konnte.

Als Aufsteiger in die höchste österreichische Spielklasse wurde die Mannschaft auf Anhieb Vizemeister hinter dem SV Neulengbach. In der Saison 2012/13 reichte es erneut nur zur Vizemeisterschaft. Die Saison wurde punktgleich mit dem SV Neulengbach abgeschlossen, jedoch hatte der ASV das schlechtere Torverhältnis. Im Pokalwettbewerb revanchierte sich Spratzern mit einem 7:6-Sieg nach Elfmeterschießen an Neulengbach.

In der UWCL 2013/14 schied man gegen den italienischen Meister ASD Torres Calcio mit einem Gesamtscore von 3:5 (Heim 2:2; Auswärts 3:1 verloren) aus dem Bewerb. Die Saison 2013/14 wurde abermals mit dem Vizestaatsmeistertitel hinter Neulengbach beendet. Der ÖFB Ladies Cup Pokal konnte mit einem 4:3-Finalsieg gegen den NÖSV Neulengbach zum zweiten Mal nach St. Pölten geholt werden.

In der Saison 2014/15 gewann St. Pölten erstmals den Meistertitel und den Pokal.[22] In der UWCL wurde der italienische Vertreter ASD CF Bardolino gezogen. Nach zwei sehr guten Spielen musste sich aber der österreichische Meister 4:5 und 2:2 knapp geschlagen geben.

2015/16 konnten die Meisterschaft und der Pokalsieg wiederholt werden.

Kooperation mit SKN St. Pölten

Weitere Informationen seit 2016, Saison ...
seit 2016
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
ÖFB Frauen-Bundesliga
2016/17 SKN1[23]01. (10)18170100092:10052
2017/18[24]01. (10)18170001074:3051
2018/19[25]01. (10)18170100077:10052
2019/20 SKN2[26]01. (10)09090000058:5027
2020/21[27]01. (10)18180000092:8054
2021/22[28]01. (10)18170100073:1052
2022/23[29]01. (10)18170001090:10051
2023/24[30]01. (10)18150300055:9048
Legende
Meister
SKN1 
Saison wurde als SKN St. Pölten gespielt
SKN2 
Saison wurde wegen COVID nach 9 Spieltagen abgebrochen
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Am 17. Juni 2016 wurde FSK St. Pölten als Frauenfußball-Abteilung in den SKN St. Pölten eingegliedert und eine Kooperation zwischen beiden Vereinen vereinbart.[31] Gegen Brøndby IF (DEN) gab es in der UWCL zu Hause eine 0:2-Niederlage und auswärts ein 2:2 und damit schied SKN St. Pölten Frauen aus dem Bewerb aus.

In der Saison 2016/17 gewann der Verein erneut die Meisterschaft und den ÖFB Ladies Cup. In der UWCL-Saison 2017/18 wurde der SKN St. Pölten ins Sechzehntelfinale gelost. Dort siegte Manchester City W.F.C. mit 6:0.

Für die Saison 2022/23 qualifizierte sie der SKN St. Pölten unter Trainerin Liése Brancão für die Gruppenphase der UEFA Women’s Champions League. Im Spiel gegen Slavia Prag am 23. November 2022 erzielte Mária Mikolajová in der Nachspielzeit den Siegestreffer, der zum ersten Sieg eines österreichischen Vereins in der Gruppenphase der Women's Champions League führte.[32] Am 21. Mai 2023 verloren die SKN-Frauen erstmals seit fast fünf Jahren wieder in einem nationalen Pflichtspiel, die letzte Niederlage in der Bundesliga war zuvor am 27. Mai 2018 gegen Sturm Graz.[33]

Nach der Saison 2023/24 qualifizierten sie sich für die Saison 2024/25 zum dritten Mal in Folge für die Teilnahme an der Gruppenphase der UEFA Women’s Champions League.[34][35]

Unter Trainer Laurent Fassotte verlor der SKN im November 2025 gegen den FK Austria Wien, kassierte damit die erste Cup-Niederlage seit März 2012 und schied im Achtelfinale im Fußballcup 2025/26 aus.[36]

Präsidenten

  • 1. Juli 2013 bis 31. März 2024: Wilfried Schmaus
  • 1. April 2024 bis 31. Juli 2025: Andrea Pichler
  • seit 1. August 2025: Wilfried Schmaus

Trainer

Trainer der Kampfmannschaft seit 2012 (inkl. ASV Spratzern und FSK St. Pölten)

Team-Manager

Team-Manager der Kampfmannschaft:

Kampfmannschaft

Kader Saison 2025/26

Stand: 14. Februar 2026[39][40][41]

Weitere Informationen Tor, Abwehr ...
Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01Josefine OsigusDeutschlandDeutschland
12Linna HermsmeierDeutschlandDeutschland
33Carina SchlüterDeutschlandDeutschland
04Leonarda BalogKroatien
05Tea VračevićKroatien
06Lisa EbertDeutschlandDeutschland
21Izabela KrižajSlowenien
22Jennifer Klein (C)ein weißes C in blauem KreisOsterreichÖsterreich
25Agathe OllivierFrankreichFrankreich
77Diana LemešováSlowakei
08Victoria LainoSchweiz
11Magdalena RukavinaOsterreichÖsterreich
15Leïla PeneauFrankreichFrankreich
16Fanni NagyUngarn
17Ana GrdišaKroatien
19Ľudmila MaťavkováSlowakei
24Sara MakovecSlowenien
89Tea KrznarićKroatien
07Sarah Mattner-TrembleauDeutschlandDeutschland
09Isabel AistleitnerOsterreichÖsterreich
10Kess ElmoreVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich
13Carina BrunoldOsterreichÖsterreich
14Elli SeiroFinnland
18Amelie WoelkiDeutschlandDeutschland
23Andrea GliboKroatien
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Trainerteam

Stand: 2. April 2025[42]

Weitere Informationen Name, Funktion ...
Name Funktion
Lisa AlznerTrainerin
Lukas NogaCo-Trainer
Ömer EryilmazTorfrau-Trainer
Daniela ForsthuberAthletikcoach
Yoshiki HarabePhysiotherapeut
Kim TaekyeongPhysiotherapeut
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Zweite Mannschaft

Die 2. Frauenmannschaft des SKN St. Pölten spielt in der Future League.

Titel und Erfolge

Titel

Erfolge

  • 10 × UEFA-Women’s-Champions-League-Teilnehmer: 2013/14, 2015/16, 2016/17, 2017/18, 2018/19, 2019/20, 2020/21, 2021/22, 2022/23, 2023/24
  • 3 × Österreichischer Vizemeister: 2012, 2013, 2014
  • 2 × Meister Niederösterreich Frauen Landesliga: 1997, 2009

Europapokalbilanz

Weitere Informationen Saison, Wettbewerb ...
Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
2013/14UEFA Women’s Champions League Sechzehntelfinale Italien ASD Torres3:52:2 (H)1:3 (A)
2015/16UEFA Women’s Champions League Sechzehntelfinale Italien ASD CF Bardolino6:74:5 (H)2:2 (A)
2016/17UEFA Women’s Champions League Sechzehntelfinale Danemark Brøndby IF2:40:2 (H)2:2 (A)
2017/18UEFA Women’s Champions League Sechzehntelfinale England Manchester City0:60:3 (H)0:3 (A)
2018/19UEFA Women’s Champions League Sechzehntelfinale Frankreich Paris Saint-Germain1:61:4 (H)0:2 (A)
2019/20UEFA Women’s Champions League Sechzehntelfinale Niederlande FC Twente Enschede4:52:4 (H)2:1 (A)
2020/21UEFA Women’s Champions League 1. Qualifikationsrunde Kosovo KFF Mitrovica2:02:0 (H)
2. Qualifikationsrunde Russland ZSKA Moskau1:01:0 (H)
Sechzehntelfinale Schweiz FC Zürich3:02:0 (H)1:0 (A)
Achtelfinale Schweden FC Rosengård2:42:2 (A)0:2 (H)
2021/22UEFA Women’s Champions League 1. Qualifikationsrunde (HF) Turkei Beşiktaş Istanbul7:07:0 (N)
1. Qualifikationsrunde (F) Italien Juventus Turin1:41:4 (A)
2022/23UEFA Women’s Champions League 1. Qualifikationsrunde (HF) Nordmazedonien ŽFK Ljuboten7:07:0 (N)
1. Qualifikationsrunde (F) Belarus Dinamo Minsk3:03:0 (N)
2. Qualifikationsrunde Finnland Kuopion PS3:21:0 (A)2:2 n. V. (H)
Gruppenphase Deutschland VfL Wolfsburg2:120:4 (A)2:8 (H)
Italien AS Rom3:93:4 (H)0:5 (A)
Tschechien Slavia Prag2:11:0 (A)1:1 (H)
2023/24UEFA Women’s Champions League 1. Qualifikationsrunde (HF) Freilos--
1. Qualifikationsrunde (F) Griechenland PAOK Thessaloniki3:03:0 (H)
2. Qualifikationsrunde Island Valur Reykjavík4:14:0 (A)0:1 (H)
Gruppenphase Norwegen SK Brann Bergen2:41:2 (H)1:2 (A)
Frankreich Olympique Lyon0:90:2 (A)0:7 (H)
Tschechien Slavia Prag0:10:0 (H)0:1 (A)
2024/25UEFA Women’s Champions League 1. Qualifikationsrunde (HF) Aserbaidschan Neftçi Baku5-05-0 (N)
1. Qualifikationsrunde (F) Albanien FK Vllaznia1:01:0 (N)
2. Qualifikationsrunde Slowenien ZNK Mura8:03:0 (H)5:0 (A)
Gruppenphase Schweden Hammarby IF1:40:2 (A)1:2 (H)
England Manchester City2:52:3 (H)0:2 (A)
Spanien FC Barcelona1:110:7 (A)1:4 (A)
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Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 49 Spiele, 16 Siege, 7 Unentschieden, 26 Niederlagen, 79:100 Tore (Tordifferenz −21)

Auszeichnungen

  • 2021 und 2022: Niederösterreichische Mannschaft des Jahres[43]
Commons: SKN St. Pölten (women) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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