A Curious Thing

Album von Amy Macdonald From Wikipedia, the free encyclopedia

A Curious Thing ist das zweite Album der schottischen Singer-Songwriterin Amy Macdonald. Es erschien im März 2010. Die erfolgreichste Auskopplung war Don’t Tell Me That It’s Over.

Veröffent-
lichung

8. März 2010

Titel(Anzahl)

12 + 14

Schnelle Fakten Studioalbum von Amy Macdonald, Veröffent-lichung ...
A Curious Thing
Studioalbum von Amy Macdonald

Veröffent-
lichung

8. März 2010

Label(s)

Mercury Records

Genre(s)

Pop, Rock

Titel (Anzahl)

12 + 14

Länge

50:18

Produktion

  • Amy Macdonald
  • Pete Wilkinson
Chronologie
This Is the Life
(2007)
A Curious Thing Life in a Beautiful Light
(2012)
Singleauskopplungen
26. Februar 2010 Don’t Tell Me That It’s Over
25. Juni 2010 Spark
24. September 2010 This Pretty Face
4. Oktober 2010 (nur UK) Love Love
17. Dezember 2010[1] Your Time Will Come
Schließen

Entstehung

Macdonald hatte im Frühjahr 2009 in einer Pause von ihren Tourneeverpflichtungen mit dem Songwriting begonnen. Im Gegensatz zum Debüt, dessen Lieder in einem Zuge verfasst worden waren, griff sie hier auf ihre alten Notizbücher zurück.[2] Das Album wurde in Paul Wellers BlackBarn-Studios in Surrey aufgenommen.

Rezeption

  • Stephen Thomas Erlewine von AllMusic nannte die Musik auf A Curious Thing „weichen und glänzenden Oberklasse-Pop mit einem schlagenden Herz“. Die Stimme Macdonalds beschrieb er als „leidenschaftlich“, kritisierte aber, dass sie ein wenig zu oft über ihre Begegnung mit dem Ruhm singe. Das Album erhielt drei von fünf möglichen Wertungssternen.[3]
  • Matthias Denecke von Laut.de verriss das Album und brachte es auf die Formel „unambitioniert, glatt, steril“. Vor allem die Texte seien „innovationsarm“, ab dem dritten Song wirke die Sängerin „irgendwie antriebslos“.[4]
  • Plattentests.de vergab mit fünf von zehn Punkten eine mittelmäßige Bewertung: „So sehr dieses Album auch rockt, seufzt, dramatisiert und die guten wie bösen Geister der Liebe beschwört, verläuft all das jedoch in Bahnen, die nicht recht überraschen und mitreißen wollen“. Allerdings sei die erste Single Don’t Tell Me That It’s Over trotz ihrer teilweisen Überproduziertheit ein „hymnischer Pop-Hit, bei dem Macdonalds Stimme Emotionalität greifbar macht und Pathos im besten Sinne versprüht.“[5]

Titelliste

CD 1:

Weitere Informationen Nummer, Titel ...
Nummer Titel Dauer
1. Don’t Tell Me That It’s Over 3:14
2. Spark 3:07
3. No Roots 4:30
4. Love Love 3:17
5. An Ordinary Life 3:36
6. Give It All Up 2:55
7. My Only One 3:32
8. This Pretty Face 3:57
9. Troubled Soul 4:46
10. Next Big Thing 3:30
11. Your Time Will Come 4:32
12. What Happiness Means to Me 9:21
Schließen

Hidden Track: Dancing in the Dark (Live in Philadelphia, Bruce-Springsteen-Cover)

CD 2: (Deluxe-Edition): Live at Barrowland Ballroom (2007)

Weitere Informationen Nummer, Titel ...
Nummer Titel Dauer
1. Poison Prince 3:40
2. Youth of Today 4:03
3. L.A. 3:47
4. Footballer´s Wife 5:12
5. Mr Rock & Roll 3:37
6. Mr Brightside 4:12 (Killers-Cover)
7. The Road to Home 2:27
8. This Is the Life 3:14
9. Run 3:48
10. Rock N Roll Star 5:07
11. Let´s Start a Band 5:31
12. Caledonia 2:32
13. Fairytale of New York 5:48
14. Barrowland Ballroom 4:40
Schließen

Songinformationen

Das Stück Spark, die zweite, weniger erfolgreiche Single nach dem Top-Ten-Hit Don’t Tell Me That It’s Over, handelt nicht, wie fälschlich behauptet, von dem ermordeten Jungen James Bulger[6]. Don’t Tell Me That It’s Over ist nur vordergründig ein Liebeslied: das Stück handelt eigentlich vom Klimawandel. Die restlichen Songs handeln unter anderem von Michael Jackson, Gerard Butler, Macdonalds Großeltern und ihrem Ex-Verlobten Steve Lovell, der u. a. beim Fußballverein Partick Thistle spielte.[7] This Pretty Face thematisiert das Leben von Prominenten und das was passiert, wenn sie nicht mehr populär sind.

Der Hiddentrack Dancing in the Dark ist eine Coverversion des gleichnamigen Songs von Bruce Springsteen aus dem Jahr 1984. Die Bonus-CD enthält mit Fairytale of New York zudem ein Remake des gleichnamigen Liedes, das 1987 von The Pogues und Kirsty MacColl veröffentlicht worden war. Der Albumtitel bezieht sich auf eine Zeile im Song No Roots, in der es heißt: „This life I lead is a curious thing but I can’t deny the happiness it brings.“ Ihre Mutter hatte ihr den Titel 2010 vorgeschlagen,[8] was sie als „rubbish“[9] abtat. Einige Zeit später veröffentlichte Prince das gleichnamige Album 20Ten.

Den Song The Road to Home schrieb sie für ihren Vater, den sie das erste Mal weinen sah, nachdem ihr gemeinsamer Hund gestorben war.[10] In einer Interpretation des Liedes Caledonia (die lateinisch-keltische Bezeichnung für Schottland), das 1979 vom schottischen Folksänger Dougie MacLean geschrieben wurde, drückt sie ihre Heimatverbundenheit aus.

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

Schnelle Fakten
Chart­plat­zie­rungen
Erklärung der Daten
Singles[11]
Don’t Tell Me That It’s Over
 DE615.03.2010(22 Wo.)
 AT1005.03.2010(22 Wo.)
 CH414.03.2010(16 Wo.)
 UK4820.03.2010(2 Wo.)
Spark
 DE5809.07.2010(5 Wo.)
 AT7409.07.2010(1 Wo.)
 CH6206.06.2010(7 Wo.)
This Pretty Face
 DE4908.10.2010(16 Wo.)
 AT7310.12.2010(2 Wo.)
Schließen
Weitere Informationen ChartsChart­plat­zie­rungen, Höchst­platzie­rung ...
Chartplatzierungen
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[12]1 (77 Wo.)77
 Österreich (Ö3)[13]1 (38 Wo.)38
 Schweiz (IFPI)[14]1 (56 Wo.)56
 Vereinigtes Königreich (OCC)[15]4 (32 Wo.)32
Jahrescharts
ChartsJahres­charts (2010)Platzie­rung
 Deutschland (GfK)[16]6
 Österreich (Ö3)[17]15
 Schweiz (IFPI)[18]2
 Vereinigtes Königreich (OCC)[19]61
ChartsJahres­charts (2011)Platzie­rung
 Deutschland (GfK)[20]80
Schließen

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Weitere Informationen Land/Region, Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe) ...
Land/Region Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe)
Ver­käu­fe
 Belgien (BRMA)[21] Platin(30.000)
 Deutschland (BVMI)[22]  Platin(400.000)
 Europa (IFPI)[23] Platin1.000.000
 Finnland (IFPI)[24](8.857)
 Österreich (IFPI)[25] Platin(20.000)
 Schweiz (IFPI)[26]  Platin(60.000)
 Vereinigtes Königreich (BPI)[27] Platin(300.000)
Insgesamt 8× Platin
1.000.000
Schließen

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI