Ada Linden
deutsche Lehrerin und Schriftstelleri
From Wikipedia, the free encyclopedia
Ada Linden, bürgerlich Luise Förster (* 1. Oktober 1847; † 23. November 1911) war seit 1876 Volksschullehrerin in Wickrathberg. Unter dem Pseudonym Ada Linden veröffentlichte sie Gedichte und Erzählungen in deutscher Sprache.
Das Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten des neunzehnten Jahrhunderts von Franz Brümmer teilte in der vierten Auflage von 1895 über sie mit, sie sei „am 1. Oktober 1847 als die Tochter eines Steigers auf der Grube Glücksthal bei Adenau in der Eifel geboren. Als nach dem frühen Tode des Vaters ihre Mutter mit zwei Töchtern mittellos zurückblieb, bildete der Pfarrer Dörrien Louise F. soweit vor, daß sie später als Lehrerin den Ihrigen eine Stütze werden konnte. Sie absolvierte ihre Prüfungen als Lehrerin in Aachen und Kaiserswerth a. Rh., wirkte als solche zuerst in Hammickeln bei Wesel und nunmehr seit vielen Jahren in Wickrathberg.“[1] Spätere Auflagen trugen nach, dass sie ihr Lehramt 1893 wegen eines Herzleidens niedergelegt habe.
Werke (Auswahl)
- John Maynard. Ballade. In: Terpsichore. Belletristische Beilage zum Schweinfurter Tagblatt, Nr. 98, 5. November 1885, S. 353; Digitalisat.
- Aus vergangenen Tagen. Drei Erzählungen von Ada Linden (Der Ring der Hohenzollern, Aus den Tagen des Kampfes, Die Hexe von Heideburg). Leipzig 1888.
- Die Grubenarbeiter. (Früher betitelt: „Aus der Tiefe“.) Sozialer Roman aus der Gegenwart. Gnadenfeld & Co., Berlin-Nauen 1891.
- Aus der Stille. Gedichte. Zweite durchgesehene Auflage. Göschen, Leipzig 1897; Digitalisat.
- Brandkäthe. Aus den Papieren eines Dorfschulmeisters. J. Gnadenfeld & Co., Berlin 1897.
- Gottes-Rat. Jugendschrift. Karl Hirsch, Konstanz 1897.
- Kreuz und Krone. Erzählung. Christliches Verlagshaus, Stuttgart 1897.
- Unter Wetterwolken. 1908
- Verborgene Belohnung. 1913
- Die Grete. 1913
- Die Zeitungsfrau. 1913
- Waldtöchterlein. 1913
- Christnacht. 1913
- Auch bloß ein Mensch. 1914
- Hans und Hannchen. 1915
- Das Pfarrhaus am Rhein. Carl Hirsch, Konstanz 1924.
- Grenzsteine. 1924
- Aus Wintersnot. 1925
- Das blaue Wunder. 1925
- In Versuchung. 1925
- Der Stedinger / Die Kinder aus dem Siebengebirge. Zwei Erzählungen. Carl Hirsch Buch- und Kunstverlag, Konstanz um 1928.
- Das Glück vom Steinachhof. Erzählung. 6. Auflage. Bischof & Klein, Lengerich 1929.
- Im Morgenlicht. 1934
- Um des Glaubens willen. 1934
- Berggeheimnis.
Literatur
- Norbert Bachleitner: Der englische und französische Sozialroman des 19. Jahrhunderts und seine Rezeption in Deutschland. (Bd. 1: Internationale Forschungen zur allgemeinen und vergleichenden Literaturwissenschaft), Rodopi 1993. S. 511. ISBN 90-5183-522-1, ISBN 978-905183522-9
- Sophie Pataky: Lexikon deutscher Frauen der Feder. Eine Zusammenstellung der seit dem Jahre 1840 erschienenen Werke weiblicher Autoren, nebst Biographieen der lebenden und einem Verzeichnis der Pseudonyme. 1. Band: A–L, 2. Band: M–Z, Berlin: C. Pataky, 1898.