Adele Berger

österreichische Schriftstellerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Adele Berger (* 9. April 1866 in Wien, Kaisertum Österreich[1]; † 18. Februar 1900 in Meran, Österreich-Ungarn) war eine österreichische Übersetzerin in Wien.

Adele Berger

Leben

Adele Berger kam 1866 in Wien zur Welt, wo sie wahrscheinlich den größten Teil ihres Lebens verbrachte. Sie veröffentlichte seit 1889 einige Übersetzungen aus dem Russischen, Englischen und Italienischen. Zwei Lustspiele von ihr kamen 1890 und 1891 im kaiserlich-königlichen Hoftheater in Wien zur Aufführung. Adele Berger war auch als Feuilletonistin für verschiedene Zeitschriften, darunter den Pester Lloyd und die Neue Freie Presse, tätig. 1897 lebte sie in Wien, 1900 starb sie in Meran im Alter von nur 33 Jahren.[2]

Werke

Übersetzungen

Aus dem Russischen
  • Russische Novellen. Bibliographisches Institut, Leipzig, 1889 (mit Garschin, Vier Tage und Die rote Blume, Tolstoy, Drei Todesarten, Korolenko, Der Glöckner)
  • K. S. Karanzewitsch: Die Sklavin. Dresden, Minden 1889
  • Fürst Galitzin, Ohne Luebe. Roman in 2 Bänden. Engelhorn, Stuttgart 1890. Autorisierte Übersetzung (Digitalisat)
  • Fürst Galitzin: Der Rubel. 1890. Autorisierte Übersetzung (Auszüge)
  • Fürst Galitzin: Du sollst nicht töten. Erwiderung auf Tolstoi's Kreutzersonate. -Steinitz, Berlin 1891.
  • Leo Tolstoi: Über das Leben. 1891
  • Leo Tolstoi: Patriotismus und Christentum. 1894 (Digitalisat)
  • Graf R. Orloffsky-Golowin: Die Nihilistin. Zeitroman. Engelhorn, Stuttgart 1898.
Aus dem Englischen
  • Marie Corelli: Absinth, Roman, Janke, Berlin 1895, autorisierte Übersetzung
  • Israel Zangwill: Der König der Schnorrer, Humoreske. 1897, Neuauflage 1900
  • Israel Zangwill: Kinder des Ghetto. 1897
Aus dem Italienischen

Lustspiele

Adele Berger veröffentlichte zwei Lustspiele, die nach Vorlagen bearbeitet waren

  • Brennende Briefe. Lustspiel, frei nach dem Russischen des Suedic. Internationaler Verlag und Vertrieb dramatischer und dramatisch-musikalischer Werke, Berlin 1890.
  • Glück lacht nur einmal, Lustspielbearbeitung, 1891 aufgeführt

Literatur

Einzelnachweise

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