Adrian Gmelch

deutscher Autor und Filmkritiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Adrian Gmelch (* 1993 in Rosenheim) ist ein deutscher Autor und Filmkritiker.

Leben

Gmelch studierte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, dem Institut d’Etudes Politiques de Rennes und der Université Paris-Sorbonne Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Sozialwissenschaften.[1][2]

Gmelch schreibt unter anderem für Deadline, Splatting Image und den film-dienst. Er hat sich intensiv mit dem Filmemacher M. Night Shyamalan beschäftigt, dem er zwei Bücher gewidmet hat. Dazu gehört auch der Interviewband M. Night Shyamalan: Interviews in der US-Buchreihe „Conversations with Filmmakers“.[3]

Mit seinem Buch Art-Horror über die Filme von Ari Aster und Robert Eggers (2022) hat Gmelch den Horrorfilm-Genre-Begriff „Art-Horror“ geprägt und damit einen Blick auf die „kontemporäre Horrorkultur“ geworfen.[4] Dabei handle es sich um Filme, die „existenzielle Ängste“ heraufbeschwören und denen es gelinge, „eine bedrückende und beklemmende Atmosphäre zu schaffen, die auch noch lange nach dem Abspann anhält“.[5]

Zusammen mit Jonathan Ederer verfasste Gmelch den Band David Lynch begreifen (2024), der Lynch als Universalkünstler betrachtet und nicht nur als Filmemacher. Die These: Film ist „nur“ ein weiterer Bestandteil des Schaffens von Lynch, neben den „Bereichen Musik, Design und bildender Kunst“.[6]

Gmelch verfasst außerdem Booklet-Texte und Essays für einige deutschsprachige Mediabooks, wie zum Beispiel für die Erscheinungen von Handling the Undead (2024)[7] oder The Monkey (2025) (von Osgood Perkins).[8]

Werke

Sachbücher

Roman

Einzelnachweise

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