Agello
Ortsteil von Magione
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Agello ist eine Fraktion (italienisch frazione) der italienischen Gemeinde Magione in der Provinz Perugia.
| Agello | |||
|---|---|---|---|
| Panorama von Agello | |||
| Staat | Italien | ||
| Region | Umbrien | ||
| Provinz | Perugia (PG) | ||
| Gemeinde | Magione | ||
| Koordinaten | 43° 4′ N, 12° 14′ O | ||
| Höhe | 411 m s.l.m. | ||
| Einwohner | 794 (2013) | ||
| Telefonvorwahl | 0575 | CAP | 06063 |
Geografie
Der Ort liegt ca. 9 km südlich von Magione und ca. 13 km südwestlich der Provinz- und Regionalhauptstadt Perugia. Er befindet sich auf einem Hügel mit einer Höhe von 411 m s.l.m.[1], beherrscht auf der einen Seite die Ebene von Capanne, die von der Staatsstraße 220 durchquert wird, und gibt auf der anderen den Blick frei auf den Trasimenischen See.
Geschichte
Sehenswürdigkeiten

- Kastell (12. Jahrhundert), heutige Burgruine. Zerstört wurde die Burg 1503 durch die Truppen von Cesare Borgia.[2]
- San Michele Arcangelo, Pfarrkirche (1618 erwähnt[3]), die nahe dem Kastell liegt.
- San Rocco e San Sebastiano (auch Cappella dei Caduti), Kirche an der Befestigungsmauer des Kastells. Enthält die Kapelle der Gefallenen (Cappella dei Caduti), ein Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege[4], das 1926 entstand und nach dem Zweiten Weltkrieg erweitert wurde. Die Kirche entstand um das 15./16. Jahrhundert und enthält das Fresko Crocifissione (16. Jahrhundert). Die Holzstatuen San Sebastiano und San Rocco stammen aus dem 17. Jahrhundert.[5]
- San Donato, Kirche unterhalb der Burgruine, die erstmals am 8. Februar 1115 erwähnt wurde.[6]
- Madonna del Rosario, Kirche kurz nordwestlich des Ortes (15. Jahrhundert).[7]
- Santa Maria Goretti, Kirche in der Località Valle Lupina (Vallupina), 1950 entstanden.[8]
- San Giuseppe, auch Chiesina de le Gracinesche genannt, Kirche nahe Vallupina.[1]
- Santa Rita, auch Madonna delle Vincaie[1] genannt, Kirche in der Località Vignaia.
- Madonna del Giglio, Kirche ca. 2 km südlich von Agello an der Straße Pievaiola. Gehörte zunächst den Marchesi di Sorbello und dann der Familie Angelini Rota.[9]
- Die Kirchen von Agello
- Die Kirche San Michele
- Die Kirche San Rocce e San Sebastiano
- Die Kirche San Donato
- Die Kirche San Giuseppe (Chiesina de le Gracinesche), Vallupina
Wirtschaft
In den 1960er-Jahren schrumpfte die Zahl der Einwohner, eine Entwicklung, die sich in jüngerer Zeit, unter anderem durch den Tourismus, umkehrte.
Siehe auch
Literatur
- Ornero Fillanti: Agello: Nomi, Persone, Luoghi. Centro Stampa della Provincia di Perugia, November 1997. (Onlineversion bei cemir.it)
Weblinks
Commons: Agello – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- Offizielle Homepage von Agello (italienisch, englisch, deutsch)
- Homepage des Pro Loco in Agello (italienisch)
