Agnes Knochenhauer

schwedische Curlerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Agnes Ellinor Knochenhauer (* 5. Mai 1989 in Stockholm) ist eine schwedische Curlerin. Derzeit spielt sie an der Position des Second im Team von Anna Hasselborg.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Agnes Knochenhauer
Nation Schweden Schweden
Voller Name Agnes Ellinor Knochenhauer
Geburtstag 5. Mai 1989 (36 Jahre)
Geburtsort Stockholm, Schweden
Karriere
Verein Sundbybergs CK
Spielposition Second
Spielhand rechts
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 5 × Goldmedaille 4 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Junioren-WM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Silber 2014 Sotschi
Gold 2018 Pyeongchang
Bronze 2022 Peking Frauen
Gold 2026 Mailand-Cortina Frauen
 Curling-Weltmeisterschaften
Silber 2013 Riga Frauen
Silber 2018 North Bay Frauen
Silber 2019 Silkeborg Frauen
 Curling-Europameisterschaften
Gold 2010 Champéry Frauen
Bronze 2012 Karlstad Frauen
Gold 2013 Stavanger Frauen
Silber 2016 Renfrewshire Frauen
Silber 2017 St. Gallen Frauen
Gold 2018 Tallinn Frauen
Gold 2019 Helsingborg Frauen
Silber 2021 Lillehammer Frauen
Silber 2024 Lohja Frauen
Gold 2025 Lohja Frauen
 Curling-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2010 Flims
letzte Änderung: 23. Februar 2026
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Werdegang

Knochenhauer begann ihre internationale Karriere bei der Juniorenweltmeisterschaft 2009 in Vancouver, wo sie mit dem Team von Skip Anna Hasselborg Sechste wurde. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2010 spielte sie für Hasselborg als Second und gewann die Goldmedaille durch einen Finalsieg gegen das kanadische Team von Rachel Homan.

2010 nahm sie Ersatzspielerin im schwedischen Team von Stina Viktorsson an ihrer ersten Europameisterschaft teil und gewann die Goldmedaille. Im Finale konnten die Schwedinnen die Schottinnen um Skip Eve Muirhead schlagen. 2012 war sie wieder als Ersatzspielerin bei der Europameisterschaft dabei; diesmal im Team von Margaretha Sigfridsson, das die Bronzemedaille gewann. Ihre dritte Teilnahme als Ersatzspielerin folgte 2013 wieder im Team Sigfridsson, das durch einen Finalsieg gegen Eve Muirhead die Goldmedaille gewinnen konnte. Bei ihrer ersten Weltmeisterschaft 2013 war sie als Ersatzspielerin für Margaretha Sigfridsson dabei und gewann mit der schwedischen Mannschaft die Silbermedaille.

Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi war Knochenhauer als Ersatzspielerin dabei; die schwedische Mannschaft von Skip Margaretha Sigfridsson konnte in das Finale einziehen, verlor dort aber gegen die Kanadierinnen um Jennifer Jones.

Mit dem von Anna Hasselborg geskippten Team war Knochenhauer zum ersten Mal bei der Europameisterschaft 2014 dabei; die Mannschaft wurde Fünfter. Bei der Europameisterschaft 2016 zog sie mit Hasselborg in das Finale ein, verlor aber gegen das russische Team von Wiktorija Moissejewa. Auch bei der Europameisterschaft 2017 kam sie mit der schwedischen Mannschaft wieder in das Finale, musste sich aber Schottland (Skip: Eve Muirhead) geschlagen geben.

Bei der Weltmeisterschaft 2017 spielte sie an der Position des Second unter Anna Hasselborg. Die Mannschaft verlor das Halbfinale gegen Russland (Skip: Anna Sidorowa) und das Spiel um Platz 3 gegen Schottland und Eve Muirhead und musste sich mit dem vierten Platz zufriedengeben.

Mit Anna Hasselborg, Sara McManus (Third) und Sofia Mabergs (Lead) hat Knochenhauer an den Olympischen Winterspielen 2018 teilgenommen und die Goldmedaille im Finale gegen Südkorea gewonnen. Bei der Weltmeisterschaft 2018 im kanadischen North Bay unterlag sie im Finale der kanadischen Mannschaft um Jennifer Jones und gewann die Silbermedaille. Ihre dritte Goldmedaille bei den Europameisterschaften holte sie 2018 mit einem Finalsieg gegen die Schweizerinnen um Silvana Tirinzoni.

Knochenhauer spielt mit dem Team Hasselborg auf der World Curling Tour und konnte dort mehrere Turniere gewinnen.[1] Im September 2018 gewann sie mit dem Elite 10 in Chatham-Kent ihr erstes Turnier des Grand Slam of Curling. Es war der erste Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier für das Team Hasselborg, aber auch der erste Sieg eines schwedischen Frauenteams.[2] Im Oktober 2018 errang sie den zweiten Grand-Slam-Sieg in Folge beim Masters in Truro.[3]

Bei den Olympischen Spielen 2022 gewann sie mit der schwedischen Mannschaft die Bronzemedaille.

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 gewann die 36-Jährige die Goldmedaille am 22. Februar in Cortina d’Ampezzo mit Anna Hasselborg (Skip), Sara McManus (Third), Sofia Scharback (Lead) und Johanna Heldin (Ersatz) im Finale gegen das Schweizer Team.

Commons: Agnes Knochenhauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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