Albert Goltzer

US-amerikanischer Oboist und Musikpädagoge From Wikipedia, the free encyclopedia

Albert Goltzer (* 25. Juli 1918 in New York City; † 10. November 2007) war ein US-amerikanischer Oboist und Musikpädagoge und stellvertretender Solo-Oboist der New Yorker Philharmoniker.

Leben

Goltzer begann seine Musikausbildung erst dreizehnjährig, während er die Tilden High School in Brooklyn besuchte. 1938 erhielt er ein Stipendium für die Juilliard School und das Gabrilowitch Memorial Scholarship der National Orchestral Association und wurde kurz darauf von John Barbirolli für die New Yorker Philharmoniker engagiert. Dort studierte er bei Engelbert Brenner, Bruno Labate und Michael Nazzi.

Nach dem Militärdienst im Zweiten Weltkrieg wurde er 1946 Solo-Oboist des Saint Louis Symphony Orchestra. Danach gehörte er in gleicher Funktion dem CBS Symphony Orchestra und dem WOR Orchestra an und war Mitglied des New York Woodwind Quintet. 1955 holte ihn Dimitri Mitropoulos zu den New Yorker Philharmonikern zurück, dessen stellvertretender Solo-Oboist er bis 1984 war.

Als Lehrer wirkte Goltzer an der Juilliard School, am Mannes College of Music und an der Manhattan School of Music. Er war mit der Oboistin Doris Goltzer verheiratet. Der Fagottist Harold Goltzer war sein Bruder.

Quellen

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