Albert Henry Atkins
US-amerikanischer Bildhauer und Medailleur
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Albert Henry Atkins (* 1875 in Milwaukee, Wisconsin; † 19. März 1951 in Gloucester, Massachusetts) war ein US-amerikanischer Bildhauer und Medailleur.[1]

Leben
Albert Henry Atkins wurde 1875 in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin geboren. Seine künstlerische Ausbildung begann er von 1896 bis 1898 an der Cowles Art School in Boston. Anschließend setzte er sein Studium von 1898 bis 1900 in Paris fort, wo er an der Académie Julian sowie an der Académie Colarossi eingeschrieben war. Nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten ließ er sich im Raum Boston nieder. Ab 1909 war er als Lehrer an der Rhode Island School of Design in Providence tätig. Er war Mitglied mehrerer bedeutender Künstlervereinigungen, darunter der National Sculpture Society, der Architectural League of New York, des Salmagundi Clubs und des Providence Art Clubs. Er nahm regelmäßig an nationalen Ausstellungen teil und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 1917 mit einer Silbermedaille des Milwaukee Art Institute und 1931 mit einer Goldmedaille der Art Alliance. Er starb am 19. März 1951 in Gloucester, Massachusetts.[1]
Werk
Das Werk von Albert Henry Atkins umfasst vor allem Porträts sowie idealisierte und religiöse Plastiken. Einen bedeutenden Schwerpunkt bildeten Bauplastiken und monumentale Skulpturen für kirchliche und öffentliche Bauten. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen die Copenhagen Memorial Fountain in Boston,[2] das Lapham Memorial in Milwaukee[3] sowie mehrere Werke für Kirchen, darunter die Christ Church in Ansonia, Connecticut, die All Saints Church in Dorchester, Massachusetts, und die Cathedral of St. John the Divine in New York. Darüber hinaus schuf Atkins Kriegs- und Universitätsdenkmäler wie das War Memorial in Roslindale, Massachusetts, sowie Arbeiten für die St. Paul’s Cathedral in Saint Paul, Minnesota. Seine Werke zeichnen sich durch eine an der akademischen Tradition orientierte Formensprache aus.[1]
Literatur
- Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris, 2006.