Albert Jack
deutscher Architekt
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Albert Jack (* 30. Dezember 1856 in Salem;[1] † 22. Dezember 1935 in Augsburg) war ein deutscher Architekt.
Leben
Jack war der Sohn von Bernard Jack und dessen Frau Regina (geborene Müller).[1] Er studierte Architektur an der Technischen Hochschule Karlsruhe. Seit 1883 gehörte er der Burschenschaft Germania Karlsruhe (heute: Teutonia) und seit 1893 der Münchener Burschenschaft Stauffia an.[2] Nach dem Studium war er in Konstanz tätig. 1888 kam er nach Augsburg. Dort arbeitete er an einzelnen Werken zusammen mit Maximilian Wanner. Beide gründeten 1899 das gemeinsame Architekturbüro „Jack & Wanner“.[3] Ihnen gelang es, sich oft gegen die Vorherrschaft der Münchner Architekturbüros durchzusetzen.
Werke (Auswahl)


- Mansarddachbau mit Neurokoko-Fassade, Konrad-Adenauer-Allee 51 in Augsburg (1891)
- Ehemalige Fabrikantenvilla der Firma Martini, Martinistraße 94 a und b in Haunstetten (1895)
- Beteiligung an der Blockbebauung des Ensembles Beethovenstraße in Augsburg (nach 1900)
- Einfamilienhaus, Frohsinnstraße 3 in Augsburg (1901)
- Schloss Wengwies in Wengwies (1902)
- Wohnhaus (sog. Dieselvilla), Hochfeldstraße 15 in Augsburg (1902)[4]
- Wohn- und Geschäftshaus, Bürgermeister-Fischer-Straße 4 in Augsburg (1910)
Literatur
- Architektur des 19. Jahrhunderts in Augsburg. 1979, Seite 55 und 180.
- Bernt von Hagen, Angelika Wegener-Hüssen: Stadt Augsburg. 1994, Seite 53, 85, 96 f. und 135.
- Karl Fieger: Jugendstilzeit in Augsburg. 2014, ISBN 978-3-89639-969-4, Seite 31, 33, 37 und 90.
Weblinks
- Jack & Wanner. In: Stadtlexikon Augsburg