Albert Rudolph
deutscher Wirtschaftsgeograph und Hochschullehrer
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Albert Rudolph (* 4. Februar 1901 in Saarburg; † nach 1984) war ein deutscher Wirtschaftsgeograph und Professor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Leben
Er war der Sohn eines Landjägermeisters und studierte von 1922 bis 1924 an den Universitäten in Halle, Berlin und Leipzig Wirtschaftswissenschaften. Anschließend war er als Kaufmann in Berlin tätig.
1931 promovierte er an der Berliner Universität mit der Dissertation Wirtschaftsgeographie des Kreises Bitterfeld. Er trat zum 1. September 1932 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.325.796).[1]
Auf Anregung und unter Mitarbeit von NSDAP-Gauleiter Rudolf Jordan gab er 1935 das Heimatbuch vom Gau Halle-Merseburg Zwischen Harz und Lausitz heraus. Im darauffolgenden Jahr wurde er Landesverwaltungsrat bei der Regierung Merseburg.
1941 wurde er Landrat in Quedlinburg und erhielt am 15. August 1942 offiziell dieses Amt übertragen.
1949 wurde Rudolph von Curt Oertel zum Geschäftsführer der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft berufen. Er amtierte bis 1984. Zudem übernahm er von 1949 bis 1961 Verwaltungsaufgaben bei der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO).[2]
Literatur
- Henrik Eberle: Die Martin-Luther-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus. Mdv, Halle 2002, ISBN 3-89812-150-X, S. 300f.
Weblinks
- Eintrag zu Albert Rudolph im Catalogus Professorum Halensis