Albert Zweck

deutscher Philologe und Gymnasiallehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Albert Zweck (* 19. Januar 1857 in Groß Kärthen, Ostpreußen; † 15. Mai 1934 in Königsberg i. Pr.) war ein deutscher Geograf aus Ostpreußen.

Leben

Zweck besuchte das Collegium Fridericianum. Nach dem Abitur studierte er ab Ostern 1877 an der Albertus-Universität Königsberg und der Königlichen Universität zu Greifswald Geschichte und Geografie. Er war Mitglied des Corps Baltia Königsberg (1878–1905) und des Corps Borussia Greifswald (1880).[1] Im März 1881 wurde er zum Dr. phil. promoviert.[2] Er bestand im Juli 1881 das Examen pro facultate docendi. Das Probejahr absolvierte er 1881/82 am Altstädtischen Gymnasium Königsberg und am Kgl. Gymnasium Lyck.[3] Er ging 1883 als Hilfslehrer an die Herzog-Albrechts-Schule in Rastenburg und wurde zu Michaelis desselben Jahres am Gymnasium Insterburg fest angestellt. Oberlehrer wurde er 1893 am Luisengymnasium Memel.[3] 1901 wurde er als charakterisierter Gymnasialprofessor von Memel an die Kgl. Oberrealschule Königsberg versetzt.[4]

Werke

  • Verkehrs- und Handelswege der Jetztzeit. Memel 1894[5]
  • In welche Lande ist der deutsche Auswandererstrom zu lenken, um ihn dem Reiche nutzbar zu machen? Memel 1895[5]
  • Die Bildung des Triebsandes auf der Kurischen und der Frischen Nehrung. Königsberg i. Pr. 1903[6]
  • Litauen (1898), Neudruck 2014, ISBN 978-5519128278
  • Masuren. Eine Landes- und Volkskunde. Stuttgart 1900.
  • Samland, Pregel- und Frischingthal. Eine Landes- und Volkskunde. Stuttgart, 1902[7]
  • Deutschland nebst Böhmen und dem Mündungsgebiet des Rheins. Die geographische Gestaltung des Landes als Grundlage für die Entwicklung von Handel, Industrie und Ackerbau mit besonderer Berücksichtigung der Seestädte. Leipzig 1908.
  • Die Geschichte der Burgschule 1664–1914. Königsberg 1914.

Einzelnachweise

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