Alejandro Huerta

spanischer Beachvolleyballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Alejandro Huerta Pastor (* 11. Februar 1998 in Arona, Teneriffa) ist ein spanischer Beachvolleyballspieler. Er wurde 2023 und 2025 Meister seines Heimatlandes.

Schnelle Fakten Porträt, Erfolge ...
Alejandro Huerta
Porträt
Geburtstag 11. Februar 1998
Geburtsort Arona, Teneriffa, Spanien
Größe 1,91 m
Partner 2014–2017 Óscar Jiménez
2017–2018 Javier Huerta
2019–2021 César Menéndez
2022 Reñé Giralt
2022–2025 Javier Huerta
seit 2025 Adrián Gavira
Weltrangliste Position 45[1]
Erfolge
2014 – Vizeweltmeister U19
2014 – Dritter U18-Europameisterschaft
2018 – Vizeeuropameister U22
2022 – Sechster Studentenweltmeisterschaft
2023 – Sieger Futures Madrid
2023 – EM-Teilnehmer
2023 – spanischer Meister
2025 – Sieger Futures Valencia
2025 – EM-Teilnehmer
2025 – spanischer Meister
2025 – Sieger Challenge Nuvali
(Stand: 20. Oktober 2025)
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Karriere

Mit Óscar Jiménez startete der auf der größten Kanarischen Insel geborene Sportler bei verschiedenen kontinentalen und Welttitelkämpfen der Jugend und der Junioren. Beste Resultate waren im ersten Jahr ihrer Zusammenarbeit die Vizeweltmeisterschaft 2014 der unter Neunzehnjährigen und der dritte Rang bei der U18-Europameisterschaft im gleichen Jahr. Weitere bemerkenswerte Ergebnisse gelangen den Spaniern mit Viertelfinalteilnahmen in den folgenden Spielzeiten bei europäischen und Welttitelkämpfen im nicht Erwachsenenbereich.

Diese Ergebnisse konnte Huerta 2018 mit seinem älteren Bruder Javier noch einmal verbessern. Die beiden standen im Finale in Jūrmala. Zuvor hatten sie bei drei Ein-Stern-Events der FIVB das Halbfinale erreicht, in Bangkok bei der Siegerehrung sogar auf der untersten Stufe des Treppchens gestanden. Bei der Studentenweltmeisterschaft in München waren sie Neunte von 32 Beachduos geworden. Von 2019 bis 2021 startete Alejandro Huerta mit César Menéndez. Die beiden wurden Siebzehnte bei den Drei-Sterne-Turnieren in Sydney und Jūrmala und Dritte bei der Ein-Stern-Veranstaltung in Baden. Mit Reñé Giralt gelang eine Spielzeit später der sechste Rang bei der FISU Championships in Maceió.[2]

Direkt im Anschluss entschieden sich die Brüder für eine erneute Zusammenarbeit. Ihnen gelangen Achtungserfolge bei den beiden Challengers in Dubai und dem gleichartigen Wettbewerb in Torquay mit dem jeweils geteilten neunten Rang. 2023 überstanden sie bei der Europameisterschaft die Vorrunde, wurden zum ersten Mal spanische Meister[3] und gewannen vorher das Futures in Madrid. Wertvollste Ergebnisse 2025 waren bis einschließlich Juni der Sieg beim gleichwertigen Turnier in Valencia und der erste Platz in der Vorrunde des CEV Nations Cup in der spanischen Hauptstadt gemeinsam mit Antonio Saucedo und Álvaro Viera, der ihrem Land die Teilnahme an der Endrunde dieses Events ermöglichte. Dieses Turnier in Espinho war voraussichtlich das letzte gemeinsame Turnier der Huerta-Brüder, bei dem sie Platz drei erreichten.

Bereits Ende Oktober 2024 gab der langjährige Weltklassespieler Adrián Gavira bekannt, zukünftig mit Alejandro Huerta zusammenzuspielen.[4] Ende Juli 2025 starteten Gavira/Huerta auf der Europameisterschaft in Düsseldorf, schieden allerdings nach zwei Niederlagen in der Vorrunde aus. Bei ihren ersten beiden gemeinsamen Challengers in Baden und Veracruz in der folgenden Saison kämpften sie sich bis ins Achtelfinale vor, dazwischen wurden sie zum ersten Mal zusammen spanische Meister.[5] Ihr erstes Elite16-Hauptfeld als Beachpaar erreichten sie im Oktober. In Newport Beach überstanden sie zwei Qualifikationsrunden, konnten jedoch danach keinen Satz mehr gewinnen. Im selben Monat eliminierten sie in Nuvali nach dem Poolsieg in der Runde der Sechzehn die Dänen Houmann / Møllgaard und im Viertelfinale die Italiener Rossi / Viscovich. In der Vorschlussrunde mussten sich die Österreicher Dressler / Waller nach drei hart umkämpften Sätzen geschlagen geben, während im Endspiel die Bello Brüder Javier und Joaquin in ebenso engen drei Durchgängen unterlagen. Dies war für Huerta der erste und für Gavira auch erst der zweite Sieg bei einem Challenge der World Pro Tour.

Einzelnachweise

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