Alessia Baechler

Schweizer Eishockeyspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Alessia Patricia Baechler (* 7. September 2005 in Mendrisio) ist eine Schweizer Eishockeyspielerin, die seit 2025 bei den Northeastern Huskies aus der College-Liga Hockey East spielt sowie seit etwa 2021 Mitglied der Schweizer Eishockeynationalmannschaft der Frauen ist. Ihr Bruder Nicolas Baechler ist ebenfalls Eishockeyspieler.[1]

Schnelle Fakten Schweiz Alessia Baechler, Karrierestationen ...
Schweiz  Alessia Baechler

Geburtsdatum 7. September 2005
Geburtsort Mendrisio, Schweiz
Grösse 174 cm
Gewicht 68 kg

Position Verteidiger
Schusshand Links

Karrierestationen

bis 2018 EHC Illnau-Effretikon
2018–2024 ZSC Lions Frauen
2024–2025 HC Davos Ladies
seit 2025 Northeastern Huskies
Schließen

Karriere

Alessia Baechler fand ihren Einstieg in den Eishockeysport beim EHC Illnau-Effretikon, ihrem Heimatclub im Kanton Zürich. Später wechselte sie auf der U15-Stufe ins Nachwuchsprogramm der ZSC Lions. Dort spielte sie sowohl bei den männlichen U17-Elite-Junioren als auch im Frauenteam der Lions.[2]

Baechler bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2020

Mit den ZSC Lions Frauen feierte Baechler grosse nationale Erfolge und gewann 2022, 2023 und 2024 die Schweizer Meisterschaft. Besonders in Erinnerung bleibt der Titelgewinn im Jahr 2022: Nach ihrer Rückkehr vom European Youth Olympic Festival in Finnland, wo sie die Schweiz vertreten hatte, wurde ihre Heimreise durch einen heftigen Schneesturm verzögert. Dennoch gelang es ihr, rechtzeitig zum entscheidenden Finalspiel gegen die Lugano Ladies einzutreffen – und dort erzielte sie nicht nur das spielentscheidende Tor, sondern führte ihr Team damit auch zum Meistertitel.[3]

Zur Saison 2024/25 entschied sich Baechler für einen Wechsel zu den HC Davos Ladies[4], einem neu formierten Team der Women’s League, der höchsten Spielklasse im Schweizer Fraueneishockey. Dort etablierte sie sich sofort als zentrale Figur in der Defensive. Ihre Leistungen wurden am Ende der Saison mit der Auszeichnung als „Beste Verteidigerin der Saison 2024/25“ gewürdigt.

Baechler besuchte wie viele andere Nachwuchssportler das Kunst- und Sportgymnasium Rämibühl[2] in Zürich und schloss dieses im Sommer 2025 mit der Matura ab.

Seit der Saison 2025/26 studiert Baechler an der Northeastern University, die auch Alina Müller, Florence Schelling und Julia Marty besuchten, und spielt parallel dazu für das Eishockeyteam der Universität, die Huskies, in der Hockey East.[5][6]

International

Ihre ersten grossen internationalen Einsatz absolvierte Baechler im Januar 2020 bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lausanne, wo sie mit der U16-Nationalmannschaft den vierten Platz belegte, nur knapp an einer Medaille vorbei. In den folgenden Jahren vertrat sie die Schweiz regelmässig bei U18-Weltmeisterschaften. An der WM 2023 zählte sie mit vier Scorerpunkten (drei Tore, eine Vorlage) zu den offensiv stärksten Verteidigerinnen des Turniers. Insgesamt bestritt sie 15 WM-Partien in der U18-Kategorie und erzielte dabei acht Punkte. Bereits mit 16 Jahren folgte der nächste Karriereschritt: Baechler debütierte im Kader der Frauen A-Nationalmannschaft. Seitdem nahm sie an mehreren Weltmeisterschaften sowie Turnieren im Rahmen der Euro Hockey Tour teil.

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 gewann sie mit dem Schweizer Team die Bronzemedaille.[7]

Erfolge und Auszeichnungen

International

Commons: Alessia Baechler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI