Alexander Bleick

deutscher Sportjournalist From Wikipedia, the free encyclopedia

Alexander Bleick (* 1962)[1] ist ein deutscher Sportjournalist.

Leben

Bleick wurde während seines Hochschulstudiums im Fach Betriebswirtschaftslehre als Journalist tätig, war unter anderem Mitarbeiter der Tageszeitungen Hamburger Abendblatt[2] und Die Welt.[3]

Beim Hörfunk des Norddeutschen Rundfunks (NDR) war er im Rahmen einer Sportreportage erstmals im Januar 1982 beim Fußballoberligaspiel zwischen dem SC Concordia Hamburg und dem Lüneburger SK im Einsatz,[3] kommentierte für den NDR später Zweitligabegegnungen, 1986 kam die Berichterstattung innerhalb der Bundesligakonferenz hinzu.[4] Des Weiteren wurde Bleick vom NDR als Hörfunkkommentator zu Fußball-Welt- und Europameisterschaften geschickt,[5] 1988 berichtete er in Seoul erstmals von Olympischen Spielen.[4] Die Sommerspiele 2016 waren seine 15. Olympiateilnahme als Journalist.[6] Die ARD setzte ihn im Fernsehen als Berichterstatter von Schwimmwettkämpfen ein, darunter bei Olympischen Spielen.[1] Seine Reportage vom Sieg Michael Groß’ über 200 Meter Schmetterling bei Olympia 1988 wurde prämiert.[7]

Beim NDR-Hörfunk übernahm Bleick 2001 die Leitung des Programmbereichs Sport,[8] bei den Olympischen Sommerspielen 2008, 2012 und 2016 leitete er die Hörfunkberichterstattung der ARD.[1] 2010 wurde er für seinen Hörfunkbeitrag „Erinnerungen - der Abschied von Robert Enke“ vom Verband Deutscher Sportjournalisten mit dem Herbert-Zimmermann-Preis ausgezeichnet.[9]

Bleick spielte im Amateurbereich Fußball beim Hamburger Verein SC Osterbek[10] und bis 1996 bei der DJK Hamburg[11] sowie später in der Altherrenmannschaft des Hamburg-Eimsbütteler Ballspiel-Clubs (HEBC).[3]

Einzelnachweise

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