Alexander Hawkins

britischer Jazz- und Improvisationsmusiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Alexander Hawkins (* 3. Mai 1981 in Oxford) ist ein britischer Jazz- und Improvisationsmusiker (Piano, Orgel).

Alexander Hawkins, 2023

Leben und Wirken

Hawkins wuchs mit Jazz und klassischer Musik in einem Akademikerhaushalt auf. Ab dem siebten Lebensjahr erhielt er klassischen Klavierunterricht, zunächst durch Roger Allen. Als Jugendlicher verlegte er sich aufs Orgelspiel. Erst mit 18 Jahren kehrte er zum Klavier zurück. Er absolvierte ein Jurastudium in Cambridge und promovierte dort in Kriminologie. Daneben spielte er einige Jazzkonzerte, etwa mit Alex Ward und Steve Waterman. Nach dem Studium kehrte er nach Oxford zurück, wo er rasch Anschluss an die freie Szene fand.[1]

Hawkins ist Mitbegründer des transatlantischen Convergence Quartet, mit Dominic Lash, Taylor Ho Bynum und Harris Eisenstadt; die Band unternahm 2006 und 2009 zwei Tourneen durch Großbritannien und nahm zwei Alben auf.[2] Als Hammond-Organist spielte er mit Steve Noble und John Edwards seit 2009 in der Formation Decoy.[3] Daneben leitet er ein eigenes Sextett und gehörte mit Alex Ward zum kooperativen Projekt Barkingside (Album 2008 bei Emanem). Weiterhin arbeitete er u. a. mit Louis Moholo (Uplift the People, 2018), Mulatu Astatke, Ntshuks Bonga, Lol Coxhill, John Butcher, Steve Williamson, Karl Evangelista (Apura!, 2020), Antony Braxton (Quartet (Standards) 2020) und Eddie Prévost, ferner mit dem London Improvisers Orchestra, dem Oxford Improvisers Orchestra und der Pendulum Big Band, sowie als Organist in der Funkband Big Train’s Haymaker.

Preise und Auszeichnungen

Hawkins wurde von All About Jazz 2010 als Musiker des Jahres nominiert; El Intruso führte ihn für das gleiche Jahr als bester Keyboarder. The Guardian wählte All There, Ever Out zu den besten Alben des Jahres 2012.[4]

Diskographische Hinweise

Einzelnachweise

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