Alexander Krieger

deutscher Radrennfahrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Alexander Krieger (* 28. November 1991 in Stuttgart) ist ein deutscher Sportlicher Leiter und ehemaliger Radrennfahrer.

Geburtsdatum28. November 1991 (34 Jahre)
GeburtsortStuttgart
NationDeutschland Deutschland
DisziplinStraße
Schnelle Fakten Zur Person, Geburtsdatum ...
Alexander Krieger
Alexander Krieger (2018)
Alexander Krieger (2018)
Zur Person
Geburtsdatum 28. November 1991 (34 Jahre)
Geburtsort Stuttgart
Nation Deutschland Deutschland
Disziplin Straße
Karriereende 2025
Verein(e) / Renngemeinschaft(en)
2005–2009 RSC Komet Ludwigsburg
Internationale Team(s)
2010–2012
2013
2014
2015–2019
2020–2023
2024–2025
Heizomat
rad-net Rose Team
Team Stuttgart
Leopard
Alpecin-Fenix
Tudor Pro Cycling Team
Team(s) als Sportlicher Leiter
2026 Tudor Pro Cycling Team
Letzte Aktualisierung: 31. Oktober 2025
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Sportliche Laufbahn

In der Saison 2010 schloss Krieger erstmals einem internationalen Radsportteam an, dem deutschen UCI Continental Team Heizomat. Nach mehreren Jahren bei diversen Continental Teams fuhr er zum Saisonende 2014 als Stagiaire beim UCI Professional Continental Team NetApp-Endura. Nachdem er dort keinen regulären Vertrag erhalten hatte, wechselte er 2015 zum luxemburgischen Leopard Development Team.

2017 wurde Krieger für die Straßen-Europameisterschaften im dänischen Herning nominiert[1] und belegte Platz 48 im Straßenrennen. Bei der Luxemburg-Rundfahrt 2018 belegte er zwei zweite Etappenplätze und wurde Vierter der Gesamtwertung, womit er sein bis dahin bestes Karriereergebnis erzielte.

Nach fünf Jahren bei Leopard wechselte Krieger nach Ablauf der Saison 2019 zum belgischen UCI ProTeam Alpecin-Fenix. Bei den Deutschen Straßenmeisterschaften 2020 gewann er im Sprint des Vorderfelds die Bronzemedaille.[2] Mit dem Giro d’Italia 2021 bestritt Krieger seine erste Grand Tour und bereitete im Sprintzug seines Kollegen Tim Merlier dessen Sieg auf der 2. Etappe vor.[3] Im selben Jahr bereitete er den Sprintsieg von Jasper Philipsen beim UCI-WorldTour-Rennen Eschborn–Frankfurt vor.[4] Im Jahr 2022 bestritt er erstmals die Tour de France und beendete diese auf dem 103. Gesamtrang.

Nach drei Jahren beim Alpecin-Fenix bzw. Alpecin-Deceuninck Team wechselte Krieger zum Schweizer Tudor Pro Cycling Team. Das UCI ProTeam erhielt eine Wildcard für den Giro d’Italia 2024, bei dem Alexander Krieger auf der 9. Etappe schwer zu Sturz kam und sich mehrere Rippenbrüche und eine Beckenfraktur zuzog.[5] Erst 2025 konnte er wieder Rennen fahren.[6]

Zum Ende der Saison 2025 beendete Alexander Krieger seine aktive Radsportlaufbahn. Als Hauptgrund für das Ende seiner Karriere gab er an, dass er Angst habe: „Es ist die Angst vor schweren Verletzungen mit bleibenden Schäden – diese Angst lähmt mich.“ Er übernahm die Funktion des Sportlichen Leiters beim Tudor Team, ein Amt, das er schon während seiner Verletzungspause 2024 ausgeübt hatte.[6]

Wichtige Platzierungen

Weitere Informationen Grand Tour ...
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Legende: DNF: did not finish, aufgegeben oder wegen Zeitüberschreitung aus dem Rennen genommen.
Weitere Informationen Monument, Mailand–Sanremo ...
Monument202020212022202320242025
Mailand–Sanremo138165
Flandern-RundfahrtDNF84DNF
Paris–Roubaix
Lüttich–Bastogne–Lüttich
Lombardei-Rundfahrt
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Legende: DNF: did not finish, aufgegeben oder wegen Zeitüberschreitung nicht klassifiziert.
Commons: Alexander Krieger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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