Alexandra Kurth

deutsche Politikwissenschaftlerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Alexandra Kurth (* 1970) ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin.

Leben

Alexandra Kurth studierte von 1990 bis 1996 Politikwissenschaft, Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg und schloss das Studium mit dem Ersten Staatsexamen ab.[1] Von 1997 bis 2003 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Justus-Liebig-Universität Gießen. 2003 wurde sie promoviert.[1] Seit 2003 ist sie Studienrätin im Hochschuldienst am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen.[1]

Forschung und Lehre

Kurths Arbeits- und Forschungsschwerpunkte umfassen: Rechtsextremismus- und Antisemitismusforschung, Kritische Korporationsforschung (Studentenverbindungen), Politik und Geschlechterverhältnisse, politische Kulturforschung, politisches System der Bundesrepublik Deutschland.[1] Ein besonderer Fokus liegt auf der Analyse studentischer Verbindungen als historisch gewachsene Männerbünde und deren politisch-kultureller Bedeutung. Als Expertin für Rechtsextremismus war sie mehrfach als Gutachterin tätig, unter anderem für den Hessischen Landtag.

Seit 2017 ist sie Mitglied des Beirats des Programms Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt.

Publikationen (Auswahl)

Monografien

  • Alexandra Kurth: Männer – Bünde – Rituale. Studentenverbindungen seit 1800. Campus, Frankfurt am Main / New York 2004, ISBN 978-3-593-37623-3.
  • mit Dietrich Heither; Michael Gehler; Gerhard Schäfer: Blut und Paukboden. Eine Geschichte der Burschenschaften. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1997.

Herausgeberschaften

  • Die NPD. Fakten – Hintergründe – Kritik. Gießen 2011.
  • Insel der Aufklärung. Israel im Kontext. Gießen 2005.
  • mit Jürgen Schlicher: Dokumentation der Konferenz „Das Wartburgfest 1817“. Marburg 1992.

Einzelnachweise

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