Alexia Heine
Schweizer Juristin und Bundesrichterin
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Alexia Petra Heine (* 28. April 1969 als Alexia Petra Müller; heimatberechtigt in Müswangen) ist eine Schweizer Richterin. Seit 2012 ist sie Richterin am Bundesgericht.
Leben und Wirken
Heine studierte Rechtswissenschaften in Paris, München und an der Universität St. Gallen.[1] Nach ihrem Studienabschluss arbeitete sie ab 1994 als Assistentin am dortigen Institut für Volkswirtschaft. 1996 wurde sie mit der europarechtlichen Schrift Der Europäische Gerichtshof im Spannungsfeld von Subsidiarität und Integration zur Dr. iur. promoviert.[2] Anschliessend arbeitete sie zunächst in der Privatwirtschaft, unter anderem bei Hoechst und bei Clariant. Von 1999 bis 2001 war sie die Geschäftsführerin des Sportmuseums Schweiz. Ab 2002 arbeitete sie bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Thurgau, ab 2003 bei der des Kantons Zürich.
2006 trat Heine als Gerichtsschreiberin an der I. sozialrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts Luzern in den Dienst der Schweizer Justiz. Ab 2008 war sie Richterin am Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich. Dort wurde sie im Januar 2010 zur Vorsitzende der III. Kammer und im Juli 2011 zur Gerichtspräsidentin des Sozialversicherungsgerichts ernannt. Ab Juli 2012 war sie Präsidentin der Verwaltungskommission der Gerichte des Kantons Zürich.
Am 26. September 2012 wurde Heine für die SVP zur Richterin am Bundesgericht gewählt.[3] Dort ist sie Mitglied der Vierten öffentlich-rechtlichen Abteilung. Seit 2019 ist sie zudem Mitglied der Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft, von 1. Januar 2022[4] bis Ende 2025 war sie deren Präsidentin.[5]
Alexia Heine ist verheiratet mit Alexander Segert und lebt in Andelfingen ZH.[6][7] Der ehemalige Ruderer Xeno Müller ist ihr Bruder.[8]
Weblinks
- Alexia Heine beim Bundesgericht
- Alexia Heine bei der Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft (PDF)