Alfred Goubran

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Leben und Werk

Alfred Goubran, der Vater Ägypter, die Mutter Österreicherin, verbrachte seine ersten Lebensjahre in Graz und Iserlohn. Nach dem Tod des Vaters Übersiedlung nach Kärnten[2]. Erste Veröffentlichungen in literarischen Zeitschriften, Performances und Lesungen ab 1981. 1993 gründete er in Klagenfurt den Verlag edition selene. 1998 Übersiedlung nach Wien, das auch zum neuen Standort des Verlages wird.

Während der Verlagstätigkeit veröffentlichte Goubran mit einer Ausnahme (Der Pöbelkaiser) keine eigenen Werke und war nur als Herausgeber und Übersetzer tätig. 2010 stellte der Verlag die Geschäftstätigkeit ein. Im selben Jahr erschien Goubrans Debütroman Aus.[3]

Alfred Goubran ist korrespondierendes Mitglied der Academia de Jubarte, Imbassai, Brasilien, und Mitglied des Moscow Poetry Club.[4] Im Sommer 2011 war er Max Kade Writer-in-Residence im Deutschen Haus der New York University, 2012 für vier Monate, 2014 für drei Monate Gast der Cité des Arts in Paris. 2016 erscheint sein dritter Roman Das letzte Journal[5] und der Gedichtband Gebete & Sitzbilder. Im Mai 2017 erschien der Prosatext Herz. Eine Verfassung.

Seit 2010 betreibt er das Musikprojekt [goubran].[6] Die erste CD Die Glut erschien 2014 bei Lindo Records Wien, die zweite CD irrlicht 2016 im Label Konkord, Wien. Mit Erscheinen der LP (Compilation) Schiffe aus Schnee.(Label: Konkord, Wien) im November 2016 fand das Projekt [goubran] seinen vorläufigen Abschluss. 2018 erste Veröffentlichung des Musikprojektes NABIL[7] mit der CD Relocated, die ausschließlich Coverversionen von Bob Dylan, Jaques Brel, Jimmy Davies u. a. m. beinhaltet. Liveauftritte solo und als NABIL & friends (mit Hannes Wirth und Stephan Stanzel).

Alfred Goubran hielt im Sommersemester 2021 eine Poetikvorlesung an der Universität Klagenfurt.

Nach 20 Jahren vollendete er im Frühjahr 2024 seinen 7-bändigen Romanzyklus Eliade[8]: Aus (2010), Durch die Zeit in meinem Zimmer (2014), Das letzte Journal (2016), Herz (2017), Die Hoffnungsfrohen (2023), Der große Bla Bla (2024), Elias (2024). Alle Werke des Zyklus erschienen im Verlag Braumüller, Wien.

Alfred Goubran lebt in Wien.

Auszeichnungen

Werke (Auswahl)

Übersetzungen

Herausgabe

  • pro kopf. Kulturzeitschrift Kärnten, 1995–1996
  • Staatspreis. Der Fall Bernhard. edition selene, Wien 2005, ISBN 978-3-85266-036-3
  • Anton Überfelders Kärntnerisches Idiotikon. Heyn Verlag, Klagenfurt 2015, ISBN 978-3-7084-0504-9

Theaterstücke

Literatur zu Alfred Goubran

Diskographie

  • [goubran], EP, [goubran] REC., Wien 2013
  • Die Glut, CD, produziert von Oliver Welter, mit Stefan Deisenberger und Oliver Welter, Lindo Records, Wien 2014
  • irrlicht, CD konkord, Wien 2016
  • Schiffe aus Schnee, LP, Compilation, konkord, Wien 2016
  • Relocated, CD, mit Hannes Wirth, Lukas Lauermann, Markus Perner, Stefan Deisenberger, Lindo Records, Wien 2018
  • M’zungu Blues, CD, featuring Primus Sitter, Live at Jazzland, Vienna, Lindo Records, Wien 2020

Einzelnachweise

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