Alienation (Album)
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Alienation ist das achte Studioalbum der kanadischen Rockband Three Days Grace. Das Album erschien am 22. August 2025 bei RCA Records.
Veröffent-
lichung
Aufnahme
Oktober 2024 – Januar 2025
| Alienation | |||||||
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| Studioalbum von Three Days Grace | |||||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
Oktober 2024 – Januar 2025 | ||||||
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Titel (Anzahl) |
12 | ||||||
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41:46 | |||||||
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Howard Benson, Zakk Cervini | |||||||
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Studio(s) |
The Reverie, Peterborough, Ontario, Kanada | ||||||
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Entstehung und Stil
Das Album wurde von Howard Benson und erstmals Zakk Cervini produziert.[1] Es markiert die Rückkehr von Adam Gontier als Leadsänger, der nun zusammen mit Matt Walst den Leadgesang übernimmt.
Am 2. Oktober 2024 enthüllte die Band über Social Media, dass sie gemeinsam mit Adam Gontier im Studio war, der in einem Posting neue Musik ankündigte und ein Video mit der Bildunterschrift veröffentlichte, die mit „Three Days Grace 2X.“ endete.[2] Am nächsten Tag bestätigte die Band, dass Gontier zurückgekehrt war und dass Matt Walst auch seine Rolle als Sänger fortsetzen und die Lead-Vocals zwischen den beiden geteilt würden. Die Band bestätigte auch, dass neue Musik veröffentlicht werde.[3]
„Die meiste Zeit im Studio ergibt es sich einfach von allein, wer was wo singen wird. Es hat viel Spaß gemacht. Wir stärken uns den Rücken und wir feuern uns gegenseitig an, wenn wir ein gutes Take haben. Es ist ziemlich cool, ein Teil davon zu sein.“
Die Aufnahmen für das Album begannen Ende 2024.[5] Am 24. November sagte Schlagzeuger Neil Sanderson dem Sender WRIF, dass sie fast fertig waren, ihr achtes Studioalbum fertigzustellen.[6] Die Band beendete die Aufnahmen im Januar 2025, mit einem voraussichtlichen Veröffentlichungsdatum später in diesem Jahr.[7] Die Gruppe hatte mit Produzenten in Kanada, den Vereinigten Staaten und England über Zoom zusammengearbeitet.[6][7] Sie tendierten etwas dazu, das Album teils aus der Ferne aufzunehmen, was sie auch bereits mit ihrem vorherigen Album Explosions gemacht hatten.[8] Der Titel des Albums wurde als Alienation enthüllt, und Sanderson gab zum Konzept bekannt, dass es „eine Reise durch den inneren Zusammenbruch und den äußeren Trotz“ ist.[9] Er erzählte Billboard auch, dass der Name eine Anspielung auf ihr zweites Studioalbum One-X ist, das 2006 veröffentlicht wurde, und wie der Titel eine „Person darstellt, die sich nicht als Teil irgendeiner Form von Gemeinschaft fühlt.“[10]
Rezeption
Frank Jaeger schrieb auf Powermetal.de: „Obwohl die beiden Sänger keine sonderlich unterschiedlichen Stimmen haben, immerhin konnte Walst die alten Lieder live zur Zufriedenheit der Fans darbieten, harmonieren sie gut und machen die Lieder, in denen beide gleichberechtigt nebeneinander singen, zu Höhepunkten des Albums. Zwei Stimmen geben den Liedern nämlich mehr Durchschlagskraft. Ich bin jetzt schon neugierig, wie sich das auf der Bühne niederschlagen wird. Ich wette, die Auftritte werden dadurch noch spannender! […] Bis dahin ist Alienation ein weiteres, starkes Album einer der stärksten Bands im Grenzbereich zwischen modernen Alternative Rock und Metal und der achte Treffer ins Schwarze in Folge. “ Er vergab acht von zehn Punkten.[11] Dagegen befand Matthias Weckmann im Metal Hammer, die Rückkehr Gontiers zeitige keine größeren musikalischen Folgen: „Hat seine Rückkehr irgendwelche Auswirkungen auf die Musik von Three Days Grace? Überhaupt nicht. Der Mix aus alternativem Metal, Alternative Rock und Post Grunge ist perfekt eingespielt und zündet wie eh und je. Die Riffs sind schnittig, die Höhepunkte jedes Mal einprägsam, der Sound ebenso transparent wie atmosphärisch dicht. Und im Wechselspiel zwischen Gontier und Walst ergeben sich neue dynamische Möglichkeiten. Was ein bisschen fehlt, ist der Zug von frühen Alben wie One-X (2006), Life Starts Now (2009) oder Transit of Venus (2012). Da knallte es auch mal ordentlich, während Alienation musikalisch eher auf Nummer sicher geht und es öfter ruhig angehen lässt. Aber auch in dieser Form gehören Three Days Grace zu den besten Bands im Genre.“ Er vergab fünf von sieben Punkten.[12]
Titelliste
Alle Songs wurden von Three Days Grace (Adam Gontier, Neil Sanderson, Barry Stock, Brad Walst und Matt Walst) geschrieben, zusätzliche Autoren sind angegeben.
| Nr. | Titel | Autor(en) | Länge |
|---|---|---|---|
| 1. | Dominate | Zakk Cervini, Simon Wilcox | 3:15 |
| 2. | Apologies | Wilcox, Dan Lancaster, Joe Rickard | 3:06 |
| 3. | Mayday | Cervini, Ted Bruner | 3:23 |
| 4. | Kill Me Fast | Cervini, Lancaster, Wilcox | 3:18 |
| 5. | In Waves | Cervini, Drew Fulk | 3:25 |
| 6. | Alienation | Cervini, Wilcox, Gavin Brown | 2:56 |
| 7. | Never Ordinary (featuring Lindsey Stirling) | Lancaster, Sophie Simmons, Lindsey Stirling | 3:48 |
| 8. | Deathwish | Cervini, Fulk | 3:13 |
| 9. | Don't Wanna Go Home Tonight | Bruner, Cervini, Wilcox | 3:31 |
| 10. | In Cold Blood | Cervini, Lancaster | 3:14 |
| 11. | The Power | Bruner, Cervini, Andrew Goldstein | 3:37 |
| 12. | Another Relapse | Cervini, Wilcox | 5:00 |
| Gesamtlänge: | 41:46 | ||