Allan Rodhe
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Alvar Elis (Allan) Rodhe (geboren 11. Mai 1882 in Karlshamn; gestorben 30. November 1964 in Saltsjöbaden) war ein schwedischer Verwaltungsjurist und Diplomat.
Leben
Alvar Elis Rodhe war ein Sohn des Bischofs Edvard Herman Rodhe und der Elisabeth Bruhn, er hatte eine Schwester und einen Bruder Edvard Magnus Rodhe, der Bischof von Lund wurde. Rodhe studierte Jura an der Universität Lund, er heiratete 1909 Gertrud Sofia Odencrantz (1883–1963), der Ökonom Knut Rodhe war ein Sohn.
Er ging 1915 als Fiskal und Beisitzer an das Oberlandesgericht für Schonen und Blekinge in Malmö. 1919 wechselte er ins Landwirtschaftsministerium und 1920 in das Außenministerium und erreichte den Rang eines Gesandten. Er war Verhandlungsführer beim Abschluss des schwedisch-polnischen Handelsvertrags (1924), des schwedisch-türkischen Handels- und Schifffahrtsvertrags (1926). Im Jahr 1927 wurde er zum Landshövding (Landeshauptmann) der Provinz Gotland bestellt und von 1938 bis 1947 zum Landshövding der Provinz Kristianstad.
Rodhe leitete 1934 und 1935 als Hoher Kommissar des Völkerbunds die internationale Kommission zur Durchführung der Volksabstimmung im Saargebiet 1935.
Von 1942 bis 1954 leitete er den Schwedischen Brandschutzverband und von 1940 bis 1954 den Verband der Sozialversicherungsvereine. 1941 wurde er zum Ehrenmitglied der Physiographischen Gesellschaft gewählt.
Literatur
- Rodhe, Alvar Elis (Allan), in: Vem är det : Svensk biografisk handbok. 1963, S. 899
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rodhe, Allan |
| ALTERNATIVNAMEN | Rodhe, Alvar Elis |
| KURZBESCHREIBUNG | schwedischer Verwaltungsjurist und Diplomat |
| GEBURTSDATUM | 11. Mai 1882 |
| GEBURTSORT | Karlshamn |
| STERBEDATUM | 30. November 1964 |
| STERBEORT | Saltsjöbaden |