Allego

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Allego ist Betreiber eines Schnellladenetzes für Elektroautos mit Sitz in den Niederlanden.

Allego-Schnelllade-Station vom Typ Alpitronic Hypercharger in Berlin-Charlottenburg
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Geschichte

Das Unternehmen wurde im September 2013 unter dem Namen Alliander Mobility Services als Tochter der Alliander N.V. aus Arnhem gegründet, einem Gas- und Stromnetzbetreiber, und im Juni 2014 in Allego umbenannt.[1] Das Mutterunternehmen war in Berlin seit 2006 mit der Stadtlicht GmbH aktiv. Über dieses Standbein gewann Allego Im Januar 2015 eine Ausschreibung des Landes Berlin zum Betrieb der Stromtankstellen.[2] Die entsprechenden Verträge mit der Allego GmbH wurden 2019 verlängert.

Im Herbst 2015 begann Allego mit dem Aufbau eines Netzes von Schnellladestationen entlang der deutschen Autobahnen.[3] Allego übernahm 2016 im Projekt „Fast-E“, mit EU-Fördermitteln, den Aufbau von 40 Schnelllader mit 50 kW[4] Allego stellte im Januar 2018 das Projekt „Mega-E“ vor, das mit EU-Fördermitteln ein HPC-Ladenetz mit 322 Standorten und 27 E-Lade-Hubs errichten sollte. Insgesamt 1300 HPC-Ladepunkte mit bis zu 350 kW sollten dabei bis 2025 entstehen.[5] Ab 2021 begann Allego auch die Standorte von „Fast-E“ auf HPC-Ladestationen umzurüsten. Die Anschlüsse waren allerdings schon für 350 kW vorbereitet worden.[4] Im Juli 2022 hat Allego eine Kaufoption auf die schon errichteten 100 Standorte mit 770 Schnellladern ausgeübt.[6]

Allego wurde zum 31. Mai 2018 an einen französischen Infrastrukturfonds, Meridiam, verkauft.[7][8] Im April 2020 wurde bekannt, dass jede zweite Stelle bei Allego gestrichen werden soll.[9] 2023 gewann Allego ein Regionallos in der Region West (Nordrhein-Westfalen und Emsland) bei der Ausschreibung des Deutschlandnetzes.[10][11] Seither wurde es durch Fusion mit einem SPAC an der Börse von New York (NYSE) notiert.[12]

Einzelnachweise

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