Allison Curbishley
britische Leichtathletin
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Allison Curbishley (* 3. Juni 1976 in Newcastle upon Tyne) ist eine ehemalige britische Leichtathletin, die vor allem im 400-Meter-Lauf erfolgreich war. Sie gewann eine Bronzemedaille bei Europameisterschaften und eine Silbermedaille bei Commonwealth Games.
Sportliche Karriere
Die 1,67 Meter große Allison Curbishley startete für die Edinburgh Woollen Mills.
Bei den Junioreneuropameisterschaften 1993 in San Sebastián trat Curbishley über 400 Meter Hürden an und belegte in 59,50 Sekunden den siebten Platz.[1] Im Jahr darauf bei den Juniorenweltmeisterschaften in Lissabon erreichte sie mit der 4-mal-400-Meter-Staffel das Finale. Katherine Eustace, Joanne Sloane, Allison Curbishley und Louretta Thorne belegten den achten Platz. Im März 1995 bei den Hallenweltmeisterschaften in Barcelona belegte die britische 4-mal-400-Meter-Staffel mit Melanie Neef, Susan Earnshaw, Allison Curbishley und Stephanie McCann den vierten Platz.[2] Im Juli bei den Junioreneuropameisterschaften in Nyíregyháza erreichte Curbishley das Finale über 400 Meter und lief in 54,59 Sekunden auf den sechsten Rang.[3] Die Staffel mit Elizabeth Williams, Joanne Sloane, Allison Curbishley und Louretta Thorne gewann die Bronzemedaille.[4] Bei den Olympischen Spielen 196 in Atlanta trat Curbishley nur in der Staffel an. Phylis Smith, Allison Curbishley, Donna Fraser und Georgina Oladapo schieden in 3:28,13 Minuten als neuntschnellste Staffel im Vorlauf aus, 0,07 Sekunden fehlten zum Finaleinzug.[5]
Im Juli 1997 fanden die U23-Europameisterschaften in Turku statt. Curbishley gewann über 400 Meter in 50,85 Sekunden mit fast einer Sekunde Vorsprung vor der Tschechin Hana Benešová.[6] Die britische 4-mal-400-Meter-Staffel mit Vicky Jamison, Joanne Sloane, Jeina Mitchell und Allison Curbishley gewann den Titel mit einer Sekunde Vorsprung vor dem deutschen Quartett.[7] Anfang August fanden die Weltmeisterschaften in Athen statt. Über 400 Meter schied Curbishley in 52,42 Sekunden in ihrem Halbfinale aus.[8] Die britische 4-mal-400-Meter-Staffel mit Allison Curbishley, Michelle Pierre, Michelle Thomas und Donna Fraser erreichte das Finale und belegte in 3:26,27 Minuten den sechsten Rang.[9] Ende August startete Curbishley als Graduierte der University of Birmingham bei der Universiade in Catania. Sie gewann den Titel über 400 Meter in 50,84 Sekunden. Mit der Staffel erkämpfte sie die Bronzemedaille.[10]
Im August 1998 bei den Europameisterschaften in Budapest wurde Curbishley in 51,05 Sekunden Fünfte über 400 Meter.[11] Die britische Staffel erreichte mit Vicky Jamison, Michelle Thomas, Tasha Danvers und Allison Curbishley das Finale. Im Endlauf waren Donna Fraser, Vicky Jamison, Katherine Merry und Allison Curbishley über vier Sekunden schneller als die Vorlaufstaffel und kamen nach 3:25,66 Minuten als Dritte ins Ziel. Alle sechs beteiligten Läuferinnen erhielten eine Bronzemedaille.[12] Drei Wochen später bei den Commonwealth Games in Kuala Lumpur startete Jamison in der nordirischen und Curbishley, Tochter einer Schottin, in der schottischen Mannschaft. Über 400 Meter siegte die Jamaikanerin Sandie Richards vor Curbishley und der für England angetretenen Fraser, wobei Curbishley in 50,71 Sekunden die schnellste Zeit ihrer Karriere erreichte.[13]
Zwischen 1998 und 2002 musste sich Curbishley sechs Knieoperationen unterziehen. Der einzige große internationale Auftritt gelang ihr 2000 bei den Olympischen Spielen in Sydney. Dort schied sie über 400 Meter im Viertelfinale aus.[14] Die britische 4-mal-400-Meter-Staffel mit Helen Frost, Donna Fraser, Allison Curbishley und Katharine Merry erreichte in 3:25,28 Minuten das Finale. In der Besetzung Tasha Danvers, Fraser, Curbishley und Merry lief das Quartett im Endlauf nach 3:25,67 Minuten als sechste Staffel ins Ziel.[15]
Nach der sportlichen Karriere
Curbishley wurde am Ende ihrer Karriere von Steve Cram betreut, mit dem sie auch privat zusammenzog. Die beiden betreiben gemeinsam eine für die Medien tätige Gesellschaft. Curbishley war daneben auch als Kommentatorin für die BBC tätig.
Weblinks
- Allison Curbishley in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Allison Curbishley in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)