Allograea tomentosa
Art der Krabben-Gattung Allograea
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Die Allograea tomentosa ist eine Art der Krabben aus der Familie Bythograeidae und einziger Vertreter der Gattung Allograea.[1] Sie wurde auf dem Tiefseeboden im Süden des Ostpazifischen Rückens in einer Tiefe von 2335 m nachgewiesen.[2] Der Artname leitet sich von lateinisch tomentosus ‚behaart‘, der Gattungsname von altgriechisch graia Seekrabbe und allos ‚andere‘ ab.[3]
| Allograea tomentosa | ||||||||||||
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Allograea tomentosa, Filz der linken Hälfte entfernt | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Allograea | ||||||||||||
| Guinot, Hurtado & Vrijenhoek, 2002 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Allograea tomentosa | ||||||||||||
| Guinot, Hurtado & Vrijenhoek, 2002 |
Merkmale
Der flache Carapax wird bis zu 16 mm lang, ist queroval und in der Mitte am breitesten.[2] Er ist ohne Oberflächenrelief und gleichmäßig mit einem Filz aus kurzen, flaumigen braunen Borsten bedeckt. Die Stirn ist breit, gerade und nicht hervorstehend. Augen, Antennulen und Antennen sind nicht tief eingesenkt. Die Augenhöhle ist oval und vollständig geschlossen. Die Scheidewand zwischen den Antennulen ist stark zurückgebildet, die Antennulen sind horizontal gefaltet, ihr Grundglied ist dick und liegt vollständig frei. Das ersten Glieder der Antennen liegen in einer Linie und sind nur leicht gebogen. Die Augenstiele sind kurz, dick, beweglich und liegen vollständig innerhalb der Augenhöhle. Die Cornea ist unpigmentiert. Das Epistom ist bei Ansicht von vorn leicht gewunden. Die den Kiemenkammer-Ausströmkanal begrenzende Endostomleiste ist unterbrochen und besteht aus einem kräftigen hinteren Kamm und einen isolierten Höcker nahe des Vorderrands der Mundbucht. Der Merus des dritten Maxillipeden ist ohne Verdickung und Rinne am Rand. Der vorn-äußere Winkel steht stark hervor, die Innengrenze trägt einen deutlichen Lappen, der Palpus ist sehr kurz, der Dactylus deutlich reduziert und an der Spitze des Propodus ansetzend.[3]
Die Scherenbeine sind kurz und leicht asymmetrisch. Die beiden Finger sind verschiedengestaltig und kreuzen sich an der Spitze. Die Schreitbein sind verlängert und dünn, Meru und Propodus schmal, die Dactyli dünn.[3]