Almbranz

Ortschaft in Helmbrechts From Wikipedia, the free encyclopedia

Almbranz ist ein Gemeindeteil der Stadt Helmbrechts im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[2] Almbranz liegt in der Gemarkung Ahornberg.[3]

Schnelle Fakten Stadt Helmbrechts ...
Almbranz
Koordinaten: 50° 15′ N, 11° 48′ O
Höhe: 620 (606–638) m ü. NHN
Einwohner: 96 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95233
Vorwahl: 09252
Karte
Lage von Almbranz in Helmbrechts
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Der Turmhügel Adlanz

Geografie

In und um das Dorf gibt es zahlreiche Weiher. Es entspringt dort der Ölsnitz (auch Untreubach genannt). Unmittelbar östlich wird die Flur von der Bundesautobahn 9 durchschnitten. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die A 9 unterquerend nach Ahornberg zur Kreisstraße HO 25 (2,2 km südlich) bzw. parallel zur A 9 nach Hartungs (2,3 km nördlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Edlendorf (2,8 km westlich).[4]

Geschichte

Im 13. Jahrhundert gehörten die Güter in Almbranz den Herren von Schlegel, die Dienstmannen der Walpoten waren. Der Ort zählte zu den Sieben freien Dörfern. Lehensträger war das Hochstift Bamberg. Diese verkauften ihre Ansprüche 1369 an den Nürnberger Burggraf Friedrich V.[5]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Almbranz aus 23 Anwesen (9 Halbhöfe, 1 Dreiviertelhof, 1 Fünfachtelhof, 3 Dreiachtelhöfe, 2 Viertelhöfe, 1 Einachtelhof, 6 Tropfhäuser). Die Hochgerichtsbarkeit und die Dorf- und Gemeindeherrschaft stand dem bayreuthischen Stadtrichteramt Münchberg zu. Das Kastenamt Münchberg war Grundherr sämtlicher Anwesen.[6]

Von 1797 bis 1810 unterstand Almbranz dem Justiz- und Kammeramt Münchberg. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Almbranz dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Ahornberg und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Ahornberg zugewiesen.[7] 1833 und 1836 beantragten Almbranzer Bürger die Bildung einer eigenen Gemeinde, was jedoch abgelehnt wurde.[8] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Almbranz am 1. Mai 1978 nach Helmbrechts eingemeindet.[9]

Baudenkmäler

  • Haus Nr. 3: Wohnstallhaus
  • Haus Nr. 14: Zweigeschossiges Wohnstallhaus
ehemalige Baudenkmäler
  • Haus Nr. 12: Zweigeschossiges Wohnstallhaus mit Frackdach, wohl noch 18. Jahrhundert, Obergeschoss Fachwerk mit Andreaskreuzen, Strohdach: Stallteil 1932 aufgestockt.[10]
  • Haus Nr. 24: Zweigeschossiger Wohnstallbau mit Walmdach, vermutlich um 1800. Massivbau, nur zwei Seiten des Obergeschosses aus Riegelfachwerk. Dach verschiefert.[10]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001799001812001819001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 12215717725024128021316619213012096
Häuser[11] 2325333232302930
Quelle [12][7][13][14][15][16][17][18][19][20][21][1]
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Religion

Almbranz ist nach St. Martin (Ahornberg) gepfarrt und evangelisch-lutherisch geprägt.[6][20]

Literatur

Commons: Almbranz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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