Aloe albiflora

Art der Gattung der Aloen (Aloe) From Wikipedia, the free encyclopedia

Aloe albiflora ist eine Pflanzenart der Gattung der Aloen in der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae). Das Artepitheton albiflora leitet sich von den lateinischen Worten albus für ‚weiß‘ sowie -florus für ‚-blütig‘ ab.[1]

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Aloe albiflora

Aloe albiflora

Systematik
ohne Rang: Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Affodillgewächse (Asphodelaceae)
Unterfamilie: Asphodeloideae
Gattung: Aloen (Aloe)
Art: Aloe albiflora
Wissenschaftlicher Name
Aloe albiflora
Guillaumin
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Beschreibung

Vegetative Merkmale

Aloe albiflora wächst stammlos, sprossend und bildet kleine Klumpen mit spindelförmigen Wurzeln. Ihre zehn linealisch-verschmälerten Laubblätter bilden eine Rosette. Die graugrüne Blattspreite ist 15 Zentimeter lang und 1,5 cm breit. Die Blattoberseite weist zahlreiche kleine trübweiße Flecken auf. Die weichen bis festen Zähne am knorpeligen Blattrand sind 0,5 bis 1 Millimeter lang.

Blütenstände und Blüten

Blütenstand

Der einfache Blütenstand erreicht eine Höhe von 30 bis 36 Zentimeter. Die lockeren Trauben sind 9 Zentimeter lang und bestehen aus etwa 18 Blüten. Die eiförmigen und lang verschmälerten Brakteen weisen eine Länge von 5 bis 6 Millimeter auf und sind 2 Millimeter breit. Die weißen Blüten stehen an 8 Millimeter langen Blütenstielen. Die glockenförmigen Blüten sind 10 Millimeter lang und an ihrer Basis gerundet. An ihrer Mündung weisen sie einen Durchmesser von 14 Millimeter auf. Ihre äußeren Perigonblätter sind bis zur Basis hin nicht miteinander verwachsen. Die Staubblätter ragen 8 Millimeter, der Griffel ragt 9 Millimeter aus der Blüte heraus.

Systematik, Verbreitung und Gefährdung

Aloe albiflora ist auf Madagaskar verbreitet.

Die Erstbeschreibung durch André Guillaumin wurde 1940 veröffentlicht.[2] Ein nomenklatorisches Synonym ist Guillauminia albiflora (Guillaumin) A.Bertrand (1956).

Aloe albiflora wird in Anhang I des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen geführt.[3]

Nachweise

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