Alonzo King

US-amerikanischer Choreograph From Wikipedia, the free encyclopedia

Alonzo King (* 1952 in Albany/Georgia) ist ein US-amerikanischer Choreograph.

Leben

King wuchs in Santa Barbara auf und studierte Tanz in New York. 1982 gründete er in San Francisco das Alonzo King LINES Ballet, dessen künstlerischer Leiter er ist. Zum Ballett gehört die AKLB School, die in Zusammenarbeit mit der Dominican University of California eine Hochschulausbildung in Tanz und Kunst bietet. Bei seinen Inszenierungen arbeitet King mit Komponisten, Musikern und Künstlern aus der ganzen Welt zusammen, darunter Danny Glover, Lisa Fischer, Pharoah Sanders, Bernie Krause, Hamza El Din, Pawel Szymański, Jason Moran und Zakir Hussain. Seine Choreographien zählen zum Repertoire von internationalen Ballettkompagnien wie dem Kungliga Baletten (Royal Swedish Ballet), dem Ballett Frankfurt, dem Béjart Ballet Lausanne und Les Ballets de Monte-Carlo.

2005 ernannte ihn das Kennedy Center zum Master of Choreography, und er erhielt ein Choreographiestipendium des National Endowment for the Arts. Weiterhin wurde er u. a. mit dem New York Bessie Award (2005), dem US Artists Award (2006), dem Jacob’s Pillow Creativity Award (2008) und den National Dance Project’s Residency and Touring Awards ausgezeichnet. 2012 erhielt er den Lifetime Achievement Award der Corps de Ballet International Teacher Conference, im Folgejahr den President’s Award sowie den Barney Choreographic Prize. Für seine Verdienste um die Förderung des zeitgenössischen Tanzes erhielt er 2015 den Doris Duke Artist Award. Die Dance Heritage Coalition ehrte ihn als einen der Irreplaceable Dance Treasures. 2020 wurde er mit dem Dance Magazine Award ausgezeichnet. 2022 wurde er in die California Hall of Fame aufgenommen. Misty Copeland verwendete 2023 seine Choreographie in ihrem Film Flower. Für seinen Einsatz für HIV-infizierte Mädchen und Frauen verlieh ihm die University of California, San Francisco den Minyon Harlin Award. Ehrendoktortitel verliehen ihm die Dominican University of California, das California Institute of the Arts und die Juilliard School.

Quellen

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