Altenparkstein
Gemeindeteil (Kirchdorf) und Gemarkung von Kirchendemenreuth, einer Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab in Bayern
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Altenparkstein ist ein Gemeindeteil (Kirchdorf) und eine Gemarkung von Kirchendemenreuth, einer Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab in Bayern.
Geographie
Die Gemarkung Altenparkstein (094310) umfasst eine Fläche von 7,417 km² und hat 120 Einwohner.[1]
Geschichte
1301–1307 wird erstmals von ze alten Parkhstain gesprochen. Nicht geklärt ist die Fage, ob sich bei Altenparkstein tatsächlich eine Vorläuferburg von Parkstein befunden hat.[2]
Altenparkstein gehörte zum Gemeinschaftsamt Parkstein-Weiden, in denen der Parksteiner Landrichter zusammen mit zwölf Geschworenen in Fällen der hohen und niederen Gerichtsbarkeit urteilte. Ab 1714 gehörte der Ort vollständig zum Herzogtum Pfalz-Sulzbach, seit 1777 war es Teil des Kurfürstentums Bayern.
In Altenparkstein wurde in Folge des bayerischen Gemeindeedikts von 1818 eine Ruralgemeinde gebildet.
Die Kapelle St. Sebastian wurde 1865 erstmals errichtet; da sie im Laufe der Zeit baufällig geworden war, musste sie 1926 und 1993 in Teilen neu gebaut werden.
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Juli 1972 die Gemeindeteile Altenparkstein, Glasern, Kriegshut und Staudenhof der aufgelösten Gemeinde Altenparkstein nach Kirchendemenreuth eingegliedert.[3] Friedersreuth, Kohlhütte, Mühlberg, Waldmühl und Ziegelhütte sind seither bei Pressath.