Altessing
Dorf der Gemeinde Essing in Niederbayern
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Altessing ist ein Gemeindeteil des Marktes Essing[2] und eine Gemarkung im niederbayerischen Landkreis Kelheim.
Altessing Markt Essing | |
|---|---|
| Koordinaten: | 48° 56′ N, 11° 48′ O |
| Höhe: | 351 m ü. NHN |
| Einwohner: | 396 (25. Mai 1987)[1] |
| Eingemeindung: | 1938 |
| Postleitzahl: | 93343 |
St. Martin (Altessing) | |
Geographie
Das Kirchdorf Altessing liegt im Altmühltal zwischen Riedenburg und Kelheim südlich der Staatsstraße 2230.
Die Gemarkung Altessing hat eine Fläche von 427,92 Hektar,[3] nur den Gemarkungsteil 0 und liegt vollständig in der Gemeinde Essing.[4]
Geschichte
Der Ort wird urkundlich erwähnt, als der Kleriker Gozbert um 975/890 eine Hube in Essing („in loco Ezzinga prope fluuium Alchmona“, wohl in Altessing) an Kloster St. Emmeram schenkte.[5]
Die Kirche St. Martin in Altessing ist eine frühgotische Chorturmanlage, ein Ausbau erfolgte 1709/10.[6]
Mit dem bayerischen Gemeindeedikt von 1818 wurden die Gemeinden Randeck, Altessing und Neuessing (= Essing) gebildet.
Ein Abschnitt des Ludwig-Donau-Main-Kanals wurde hier 1836–45 von Heinrich Freiherr von Pechmann auf Veranlassung König Ludwigs I. von Bayern erbaut.
Die Gemeinde Randeck kam 1924 zur Gemeinde Altessing. Bis 1938 bestand die Gemeinde Altessing, aus der gemeinsam mit Neuessing die Gemeinde Essing gebildet wurde.[7] Die Gemeinde Altessing im Bezirksamt Kelheim bestand aus den 14 Gemeindeteilen Altessing, Eisensdorf, Felsenhäusl, Hammerthal, Hiersdorf, Oberau, Osterholzen, Randeck, Riedhof, Schellneck, Schleuße Nr. 4, Schulerloch, Unterau und Weihermühle und hatte 1925 eine Gemeindefläche von 766,65 Hektar.[8] Im Jahr 1933 hatte sie 283 Einwohner.[7]
