Altpölla

Ortschaft im Bezirk Zwettl From Wikipedia, the free encyclopedia

Altpölla ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Pölla im Bezirk Zwettl in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 150 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1967 war Altpölla eine eigenständige Gemeinde.[2]

Schnelle Fakten
Altpölla (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Altpölla
Altpölla (Österreich)
Altpölla (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Zwettl (ZT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Zwettl
Pol. Gemeinde Pölla
Koordinaten 48° 37′ 29″ N, 15° 28′ 3″ Of1
Höhe 476 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 150 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 8,75 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06930
Katastralgemeindenummer 24004
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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150

BW

Geografie

Das Dorf liegt nördlich über dem Kamp in verkehrsgünstiger Lage, denn in Wegscheid am Kamp, knapp unterhalb vom Altpölla, befindet sich ein historischer Übergang über den Kamp.

Geschichte

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Altpölla ein Bäcker, ein Fleischer, drei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, ein Hafner, ein Schmied, zwei Schneiderinnen, ein Schuster, drei Tischler und zahlreiche Landwirte ansässig.[3] Bis zur Gründung der Großgemeinde Pölla bildete Altpölla zusammen mit Kleinenzersdorf, Kleinraabs und Wegscheid eine eigene Gemeinde.

Mit 1. Jänner 1968 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Altpölla, Franzen, Neupölla, Ramsau und Schmerbach am Kamp zu Pölla fusioniert.[2]

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Altpölla insgesamt 82 Bauflächen mit 51.292 m² und 88 Gärten auf 109.206 m², 1989/1990 gab es 95 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 110 angewachsen und 2009/2010 bestanden 119 Gebäude auf 232 Bauflächen.[4]

Öffentliche Einrichtungen

In Altpölla befindet sich eine Volksschule.[5]

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 503 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 333 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 511 Hektar Landwirtschaft betrieben und 333 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 495 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 335 Hektar betrieben.[4] Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Altpölla beträgt 38,6 (Stand 2010).

Literatur

  • Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 36 (Ausgabe 1769; Altpölla in der Google-Buchsuche).
  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Manhardsberg. 6 von 34 Bänden. 2. Band: Krems bis Stift Zwettl. Wallishausser, Wien 1839, S. 244 (Alt-PöllaInternet Archive).
Commons: Altpölla – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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