Amadeus von Turn
Bezeugt ab 1157, an einem 19.1. nach 1168. Vermutlich Sohn des Raymund de Tore. Ab 1157 war T. Dekan von Sitten, ab 1162 Bf. von Sitten. Er unterst
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Amadeus von Turn (* vor 1157; † 19. Januar nach 1168) war Bischof von Sitten.
Leben
Amadeus vom Turn ist ab 1157 bezeugt, urkundlich genannt wird er noch nach 1168. Er war vermutlich ein Sohn des Raymund de Tore. Ab 1157 ist er als Dekan des Domkapitels von Sitten nachweisbar, ab 1162 als Bischof von Sitten.[1]
Während seines Episkopats unterstützte er Papst Alexander III. im Konflikt mit dem Gegenpapst Viktor IV. Im Jahr 1162 trat er als Zeuge bei der Verleihung der Regalien an den Bischof von Genf Arducius de Faucigny auf. 1168 verzichtete er auf die erneute Inbesitznahme der Kirchen von Liddes, Orsières, Sembrancher und Martigny, die sein Vorgänger Ludwig dem Hospiz Mont-Joux übertragen hatte.[1]
Er bestätigte die Zugehörigkeit der Kirche von Leuk zum Domkapitel von Sitten und tauschte mit der Abtei Saint-Maurice die Kirche Saint-Sigismond in Saint-Maurice gegen die Kirche von Nendaz. Zudem verpflichtete er die Domherren von Sitten, ihren Wohnsitz auf der Valeria zu nehmen.[1]