Amelia Waligora

belgische Tennisspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Amelia Waligora (* 26. April 2005) ist eine ehemalige belgische Tennisspielerin.

Schnelle Fakten
Amelia Waligora Tennisspieler
Nation: Belgien Belgien
Geburtstag: 26. April 2005 (20 Jahre)
1. Profisaison: 2022
Rücktritt: 2024
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Preisgeld: 14.336 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 38:42
Karrieretitel: 0 WTA, 1 ITF
Höchste Platzierung: 747 (6. Mai 2024)
Doppel
Karrierebilanz: 35:26
Karrieretitel: 0 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 574 (26. August 2024)
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)
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Karriere

Waligora trat vor allem bei Turnieren der ITF Women’s World Tennis Tour an, wo sie einen Titel im Einzel gewinnen konnte.

2017 nahm sie bereits an internationalen Turnieren im Jugendbereich teil und konnte im ersten Jahr bereits 18 gewonnene Matches im Einzel und sechs im Doppel nachweisen.[1]

2018 konnte sie bei den U14 bereits 25 Matchsiege im Einzel und 15 im Doppel erreichen, unter anderem beim Les Petits As in Tarbes.[2]

2019 gewann sie mit dem J5 in Bree im Einzel und den Doppeltiteln beim J4 in Limelette und Itajai ihre ersten Internationalen Turniere auf der ITF Junior Tour.

2020 folgten je zwei weitere Juniorentitel im Einzel und Doppel, die beiden Saisons waren aber durch die Corona-Pandemie stark eingeschränkt und es fanden nicht so viele Turniere statt.

2022 startete Waligora in Wimbledon, wo sie im Jniorinneneinzel und Juniorinnendoppel antrat, aber in beiden Wettbewerben in der ersten Runde verlor. Auch bei den US Open 2022 trat sie im Juniorinneneinzel und Juniorinnendoppel an, wo sie in der ersten Runde mit Partnerin Melisa Ercan in der ersten Runde der Paarung Alexis Blokhina und Annabelle Xu mit 3:6 und 5:7 unterlag.

2023 erreichte sie im Januar mit ihrer Partnerin Qavia Lopez das Finale im Doppel beim ITF-Turnier in Antalya, das die beiden gegen Ayşegül Mert und Doğa Türkmen mit 7:65, 2:6 und [8:10] verloren. Im März erreichte sie mit Eliessa Vanlangendonck das Finale des Doppelwettbewerbs beim W15 in Jakarta, das die beiden mit 7:5, 2:6 und [4:10] gegen Cho I-hsuan und Cho I-hsuan verloren. Im Juni trat si bei den French Open in den Juniorinnenwettbewerben an. Im Juniorinneneinzel unterlag sie in der ersten Runde Alessandra Teodosescu mit 3:6 und 1:6. Im Juniorinnendoppel verlor sie mit ihrer Partnerin Darja Šuvirđonkova in der ersten Runde gegen Renáta Jamrichová und Federica Urgesi mit 5:7 und 2:6.[3] Im September 2023 erreichte sie mit Darja Šuvirđonkova das dritte ITF-Doppelfinale in Monastir, das die beiden mit 3:6 und 2:6 gegen Andrė Lukošiūtė und Nell Miller verloren. Eine Woche später feierte sie dort ihren ersten Profisieg im Einzel.[4] Im Oktober qualifizierte sie sich für das Hauptfeld des mit 60.000 US-Dollar dotierten Challenger Hamburg, wo sie in der ersten Runde mit 6:1, 4:6 und 0:6 gegen Julia Middendorf verlor. Im November verlor sie bei den mit 40.000 US-Dollar dotierten Kyotec Open in Petingen mit 2:6 und 2:6 gegen Amélie Van Impe. Ende Oktober erreichte sie mit Tamara Čurović ihr viertes ITF-Doppelfinale, das die beiden mit gegen Alicia Melosch und Johanna Silva kampflos ohne Spiel verloren.

2024 qualifizierte sie sich im Februar bei den Wiphold International I für das Hauptfeld, wo sie der an Position zwei gesetzten Gabriela Knutson mit 1:6 und 4:6 unterlag. Eine Woche später bei den Wiphold International II konnte sie sich abermals für das Hauptfeld qualifizieren und erreichte mit einem 6:2- und 6:3-Sieg gegen Alyssa Reguer das Achtelfinale, das sie dann aber mit 1:6 und 1:6 gegen Manon Léonard verlor. Im April qualifizierte sie sich für das Hauptfeld der mit 40.000 US-Dollar dotierten Lopota Tennis Open, wo sie in der ersten Runde mit 2:6 und 2:6 gegen Hina Inoue verlor. Im Doppel erreichte sie mit Partnerin Darja Šuvirđonkova mit einem 6:4- und 6:1-Sieg über Anna Bochoradze und Nia Gelashvili das Viertelfinale, wo die beiden dann gegen Jekaterina Maklakowa und Jelena Iwanowna Pridankina verloren. Ende April stand sie dann beim W50 Lopota direkt in einem Hauptfeld eines ITF W50-Turniers. Sie verlor ihre Erstrundepartie gegen Daria Frayman mit 3:6 und 0:3 nach Aufgabe. Im Mai 2024 erreichte sie mit Platz 747 ihre höchste WTA-Rankingposition im Einzel und im August 2024 mit Platz 574 im Doppel.

Ende 2024 musste sie ihre vielversprechende Profikarriere im Alter von nur 19 Jahren aufgrund einer mysteriösen und hartnäckigen Erkrankung beenden, die zu einem schnellen Leistungsabfall führte.[5]

Turniersiege

Einzel

Weitere Informationen Nr., Datum ...
Nr.DatumTurnierKategorieBelagFinalgegnerinErgebnis
1. 24. September 2023 Tunesien Monastir ITF W15 Hartplatz Serbien Elena Milovanović 3:6, 6:3, 6:1
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Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren

Juniorinneneinzel

Weitere Informationen Turnier, Karriere ...
Turnier20222023Karriere
Australian Open
French Open11
Wimbledon11
US Open11
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Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; nicht ausgetragen

Juniorinnendoppel

Weitere Informationen Turnier, Karriere ...
Turnier20222023Karriere
Australian Open
French Open11
Wimbledon11
US Open11
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Privates

Amelia ist die Tochter des ehemaligen polnischen Fußballprofis Mirosław Waligóra, der 17 Spiele für die polnische Olympiaauswahl absolvierte und bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona die Silbermedaille gewann.[5]

Einzelnachweise

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