Amlingstadt
Gemeindeteil von Strullendorf
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Amlingstadt ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Strullendorf im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Die Gemarkung Amlingstadt hat eine Fläche von 2,236 km². Sie ist in 720 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3105,54 m² haben.[1][3]
Amlingstadt Gemeinde Strullendorf | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 51′ N, 11° 0′ O |
| Höhe: | 283 m ü. NHN |
| Fläche: | 2,24 km²[1] |
| Einwohner: | 695 (31. Dez. 2010)[Ohne Beleg] |
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 |
| Postleitzahl: | 96129 |
| Vorwahl: | 09543 |
Amlingstadt – Blick von Süden | |

Geographie
Das Pfarrdorf Amlingstadt bildet mit dem Dorf Wernsdorf im Nordosten eine geschlossene Siedlung. Diese liegt östlich des Hauptsmoorwaldes am Zeegenbach. Auf dem Friedhof von Amlingstadt gibt es eine Linde, die als Naturdenkmal ausgezeichnet ist. Die Staatsstraße 2188 führt die Bundesautobahn 73 überbrückend zur Staatsstraße 2244 (3,4 km westlich) bzw. nach Wernsdorf (0,8 km nordöstlich). Die Kreisstraße BA 25 führt die A 73 unterquerend nach Hirschaid zur St 2244 (4 km südlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Roßdorf am Forst zur Kreisstraße BA 46 (1,3 km nördlich).[4]
Geographische Entwicklung
Der alte Ortskern besteht zum größten Teil aus (ehemaligen) Bauernhöfen und landwirtschaftlichen Gebäuden entlang der Hauptstraße. Vor allem zum Nordhang hin hat sich der Ort in den letzten Jahrzehnten ausgebreitet und besteht dort vorwiegend aus Einfamilien- oder kleinen Mehrfamilienhäusern. Der höchste Punkt des Nordhangs bildet zugleich die bauliche Grenze des Ortes. Von dort blickt man auf Roßdorf am Forst und die Ausläufer der Fränkischen Schweiz.
Geschichte
In den 1970er Jahren wurden die Fundamente einer kleinen einschiffigen Steinkirche in Amlingstadt ausgegraben, die als eine der 14 Slawenkirchen des Würzburger Bischofs Berowelf gedeutet wird. Mit diesen Kirchen sollte Ende des 8. Jahrhunderts die Slawenmission in der Main- und Regnitzregion vorangetrieben werden.
Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Amlingstadt im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Strullendorf eingegliedert.[5]
Verkehr und Infrastruktur
Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Strullendorf. Amlingstadt ist durch den Personennahverkehr mit den Linien 8220 und 8335 in Richtung Bamberg verbunden.
Bildung
In Amlingstadt existiert eine Außenstelle der Grundschule Strullendorf, die aus der ersten bis vierten Klasse besteht.[6]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Amlingstadt. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 81 (Digitalisat).
- Pleikard Joseph Stumpf: Amlingstadt. In: Bayern. Ein geographisch-statistisch-historisches Handbuch des Königreiches. Zweiter Theil. München 1853, OCLC 643829991, S. 559 (Digitalisat).
Weblinks
- St. Ägidius bei Foracheim.de
- Amlingstadt in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 16. April 2023.
