Amt Temnitz
Amt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Land Brandenburg
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Das Amt Temnitz ist ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin des Landes Brandenburg, in dem zunächst 17 Gemeinden im damaligen Kreis Neuruppin zu einem Verwaltungsverbund zusammengefasst wurden. Durch Gemeindezusammenschlüsse und Eingliederungen verringerte sich die Zahl der amtsangehörigen Gemeinden auf sechs. Sitz des Amtes ist die Gemeinde Walsleben.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 52° 56′ N, 12° 40′ O | |
| Bestandszeitraum: | 16.07.1992– | |
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Ostprignitz-Ruppin | |
| Fläche: | 249,69 km² | |
| Einwohner: | 5383 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 22 Einwohner je km² | |
| Kfz-Kennzeichen: | OPR, KY, NP, WK | |
| Amtsschlüssel: | 12 0 68 5807 | |
| Amtsgliederung: | 6 Gemeinden | |
| Adresse der Amtsverwaltung: |
Bergstraße 2 16818 Walsleben | |
| Website: | www.amt-temnitz.de | |
| Amtsdirektor: | Thomas Kresse | |
| Lage des Amtes Temnitz im Landkreis Ostprignitz-Ruppin | ||
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Geographische Lage
Das Amt liegt in der Mitte des Landkreises Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg und grenzt an die Gemeinde Wusterhausen/Dosse im Westen, an die Stadt Wittstock/Dosse im Norden, an die Stadt Neuruppin im Osten sowie an die Gemeinde Fehrbellin im Süden.
Gemeinden und Ortsteile
Das Amt Temnitz hat sechs amtsangehörige Gemeinden:[2]
- Dabergotz[3]
- Märkisch Linden mit den Ortsteilen Darritz-Wahlendorf, Gottberg, Kränzlin und Werder[4]
- Storbeck-Frankendorf mit den Ortsteilen Frankendorf und Storbeck[5]
- Temnitzquell mit den Ortsteilen Katerbow, Netzeband und Rägelin[6]
- Temnitztal mit den Ortsteilen Garz, Kerzlin, Küdow-Lüchfeld, Rohrlack, Vichel und Wildberg[7]
- Walsleben[8]
Geschichte
Am 3. Juli 1992 erteilte der Minister des Innern seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Temnitz, für dessen Zustandekommen der 16. Juli 1992 festgelegt wurde.[9] Sitz der Amtsverwaltung war ursprünglich die Gemeinde Werder. Folgende 17 Gemeinden aus dem damaligen Kreis Neuruppin waren darin zusammengefasst:
- Dabergotz
- Darritz-Wahlendorf
- Frankendorf
- Garz
- Gottberg
- Katerbow
- Kerzlin
- Kränzlin
- Küdow-Lüchfeld
- Netzeband
- Rägelin
- Rohrlack
- Storbeck
- Vichel
- Walsleben
- Werder
- Wildberg
Am 30. Dezember 1997 schlossen sich die Gemeinden Darritz-Wahlendorf, Gottberg, Kränzlin und Werder zur neuen Gemeinde Märkisch Linden zusammen.[10] Ebenfalls zum 30. Dezember 1997 bildeten die Gemeinden Kerzlin, Küdow-Lüchfeld, Rohrlack, Vichel und Wildberg die neue Gemeinde Temnitztal.[11] Zum gleichen Zeitpunkt fusionierten die Gemeinden Katerbow, Netzeband und Rägelin zur neuen Gemeinde Temnitzquell.[12] Am 10. Januar 2002 schlossen sich die Gemeinden Frankendorf und Storbeck zur neuen Gemeinde Storbeck-Frankendorf zusammen.[13]
Die Gemeinde Garz wurde zum 26. Oktober 2003 per Gesetz in die Gemeinde Temnitztal eingegliedert.[14]
Bevölkerungsentwicklung
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Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember[15][16][17], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022
Politik
Amtsdirektoren
- 1992–2001: Werner Klüter, wurde wegen des Verdachts der Untreue und Bestechlichkeit abgelöst[18]
- 2001–2010: Mathias Wittmoser
- 2010–2018: Susanne Dorn[19]
- seit 2018: Thomas Kresse
Kresse wurde am 25. September 2018 durch den Amtsausschuss für eine Amtsdauer von acht Jahren gewählt.[20]
Wappen
Das Wappen wurde am 7. September 1993 genehmigt.
Blasonierung: „Gespalten von Rot und Grün, vorn ein halber, schwarz-gezungter silberner Adler am Spalt, hinten ein silberner Wellenpfahl.“[21]
