Amt Temnitz

Amt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Land Brandenburg From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Amt Temnitz ist ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin des Landes Brandenburg, in dem zunächst 17 Gemeinden im damaligen Kreis Neuruppin zu einem Verwaltungsverbund zusammengefasst wurden. Durch Gemeindezusammenschlüsse und Eingliederungen verringerte sich die Zahl der amtsangehörigen Gemeinden auf sechs. Sitz des Amtes ist die Gemeinde Walsleben.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Amt Temnitz
Deutschlandkarte, Position des Amtes Temnitz hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 52° 56′ N, 12° 40′ O
Bestandszeitraum: 16.07.1992–
Bundesland:Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Fläche: 249,69 km²
Einwohner: 5383 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: OPR, KY, NP, WK
Amtsschlüssel: 12 0 68 5807
Amtsgliederung: 6 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Bergstraße 2
16818 Walsleben
Website: www.amt-temnitz.de
Amtsdirektor: Thomas Kresse
Lage des Amtes Temnitz im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
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Geographische Lage

Das Amt liegt in der Mitte des Landkreises Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg und grenzt an die Gemeinde Wusterhausen/Dosse im Westen, an die Stadt Wittstock/Dosse im Norden, an die Stadt Neuruppin im Osten sowie an die Gemeinde Fehrbellin im Süden.

Gemeinden und Ortsteile

Das Amt Temnitz hat sechs amtsangehörige Gemeinden:[2]

Geschichte

Am 3. Juli 1992 erteilte der Minister des Innern seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Temnitz, für dessen Zustandekommen der 16. Juli 1992 festgelegt wurde.[9] Sitz der Amtsverwaltung war ursprünglich die Gemeinde Werder. Folgende 17 Gemeinden aus dem damaligen Kreis Neuruppin waren darin zusammengefasst:

  1. Dabergotz
  2. Darritz-Wahlendorf
  3. Frankendorf
  4. Garz
  5. Gottberg
  6. Katerbow
  7. Kerzlin
  8. Kränzlin
  9. Küdow-Lüchfeld
  10. Netzeband
  11. Rägelin
  12. Rohrlack
  13. Storbeck
  14. Vichel
  15. Walsleben
  16. Werder
  17. Wildberg

Am 30. Dezember 1997 schlossen sich die Gemeinden Darritz-Wahlendorf, Gottberg, Kränzlin und Werder zur neuen Gemeinde Märkisch Linden zusammen.[10] Ebenfalls zum 30. Dezember 1997 bildeten die Gemeinden Kerzlin, Küdow-Lüchfeld, Rohrlack, Vichel und Wildberg die neue Gemeinde Temnitztal.[11] Zum gleichen Zeitpunkt fusionierten die Gemeinden Katerbow, Netzeband und Rägelin zur neuen Gemeinde Temnitzquell.[12] Am 10. Januar 2002 schlossen sich die Gemeinden Frankendorf und Storbeck zur neuen Gemeinde Storbeck-Frankendorf zusammen.[13]

Die Gemeinde Garz wurde zum 26. Oktober 2003 per Gesetz in die Gemeinde Temnitztal eingegliedert.[14]

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner
19925 615
19955 699
20005 874
20055 724
20105 478
20155 284
Jahr Einwohner
20205 479
20215 501
20225 420
20235 423
20245 383
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Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember[15][16][17], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022

Politik

Amtsdirektoren

  • 1992–2001: Werner Klüter, wurde wegen des Verdachts der Untreue und Bestechlichkeit abgelöst[18]
  • 2001–2010: Mathias Wittmoser
  • 2010–2018: Susanne Dorn[19]
  • seit 2018: Thomas Kresse

Kresse wurde am 25. September 2018 durch den Amtsausschuss für eine Amtsdauer von acht Jahren gewählt.[20]

Wappen

Das Wappen wurde am 7. September 1993 genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten von Rot und Grün, vorn ein halber, schwarz-gezungter silberner Adler am Spalt, hinten ein silberner Wellenpfahl.“[21]

Belege

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