Andrea Bina

österreichische Kunsthistorikerin und Museumsleiterin From Wikipedia, the free encyclopedia

Andrea Bina (* 1967 in Linz) ist eine österreichische Kulturmanagerin, Kunsthistorikerin und Museumsleiterin.

Andrea Bina (2025)

Leben

Andrea Bina verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Linz. Nach der Matura absolvierte sie ein Studienjahr in Atlanta, Georgia. Danach machte sie eine Lehre zur Buchhändlerin im British Bookshop in Wien. Sie studierte Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an der Universität Wien, an der Akademie der bildenden Künste Wien und der Universität für angewandte Kunst Wien sowie Kulturmanagement am Institut für Kulturmanagement und Gender Studies (IKM) der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Ihre berufliche Tätigkeit startete Andrea Bina 1998 als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Neuen Galerie der Stadt Linz, dem heutigen Lentos Kunstmuseum Linz. Dort arbeitete sie von 2003 bis 2010 als Kuratorin und Leiterin der Fachbibliothek.

Im Jahr 2010 wurde Andrea Bina mit der Leitung des Linzer Stadtmuseums Nordico beauftragt.[1] Sie folgte damit Willibald Katzinger und war in ihrer Funktion Stella Rollig unterstellt.[2] Unter ihrer Leitung fanden Ausstellungen an der Schnittstelle zwischen Kunst, Architektur und Stadtgeschichte statt, darunter Architektur in Linz, 1900–2011, Urfahraner Jahrmarkt, Geteilte Stadt (Kuratoren: Klaudia Kreslehner, Georg Thiel), Erzähl uns Linz (Kuratoren: Lorenz Potocnik, Klaudia Kreslehner)[3], Tabakfabrik Linz (Kuratoren: Andrea Bina in Zusammenarbeit mit Sabine Fellner und Georg Thiel)[4], An der Donau. Flussgeschichten einer Stadt, Wer war 1968? Kunst, Architektur, Gesellschaft (Kuratoren: Hedwig Saxenhuber, Georg Schöllhammer)[5], Stadtoasen, Wunderkammer Pachinger[6], Egon Hofmann–Linz[7][8], Auguste Kronheim, Prost, Mahlzeit![9], Klemens Brosch, Gebaut für Alle[10], Der junge Hitler Prägende Jahre eines Diktators (Andrea Bina, Lisa Schmidt, Andreas Strohhammer)[11], Auftritt der Frauen (Sabine Fellner (Konzept), Andrea Bina).[12][13][14] Die von Bina mitherausgegebenen Bücher spiegeln die thematischen Schwerpunkte der Ausstellungen wider. Seit 2017 ist Hemma Schmutz in der Nachfolge von Stella Rollig künstlerische Direktorin des Lentos Kunstmuseums Linz und des Stadtmuseums Nordico.[15]

2025 wird das Nordico mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet.[16]

2021 und 2022 war Andrea Bina gemeinsam mit Tobias Hagleitner Kuratorin für die Kunstankäufe der Stadt Linz.[17]

Sie war 2022 in der Jury für den Österreichischen Museumspreis.[18] Sie war Vorstandsmitglied des Architekturforums Oberösterreich und ist Mitglied im Museumsbeirat des Bundeskanzleramtes.

Andrea Bina lebt und arbeitet in Linz und Wien.

Ausstellungskataloge (Auswahl)

Herausgeberschaft
Commons: Andrea Bina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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