Angela Hampel

deutsche Malerin, Grafikerin und Objektkünstlerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Angela Hampel (* 16. Februar 1956 in Räckelwitz, Bezirk Dresden, DDR) ist eine deutsche Malerin, Grafikerin und Objektkünstlerin.

Leben und Werk

Angela Hampel absolvierte 1972–1974 eine Lehre als Forstfacharbeiterin und arbeitete dann in ihrem Beruf und als Kraftfahrerin. Daneben machte sie ein Abendstudium an der Außenstelle der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) in Bautzen. Von 1977 bis 1982 studierte sie an der HfBK Malerei bei Jutta Damme und Dietmar Büttner. Anschließend arbeitete sie als freischaffende Künstlerin in Dresden und wechselte 1984 in die Keramikwerkstatt Wilfriede Maaß in den Filialen Dresden und Berlin. Von 1987 bis zur Wende 1989 zeigte sie erste Performances, Installationen und Environments und veröffentlichte Siebdrucke, Lithographien und anderes in den Literaturzeitschriften Bizarre Städte und Sondeur. Sie gilt als eine der Mitgründerinnen der Dresdner Sezession 89, deren Mitglied sie bis 2015 blieb.

Bis 1990 war sie Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. Sie hatte in der Zeit der DDR und nach der deutschen Wiedervereinigung im In- und Ausland eine Vielzahl von Einzelausstellungen und Gruppenausstellungen und beteiligte sich an internationalen Wettbewerben.

Seit den 1990er Jahren ist Angela Hampel passionierte Bergsteigerin.

Werke (Auswahl)

Plastik Undine geht an der Elbe in Johannstadt
  • 1998 schuf sie in einem Gemeinschaftsprojekt mit Bonner Kollegen die Plastiken Undine kommt und Undine geht, die heute an der Molenbrücke in Pieschen sowie am Elbufer in Johannstadt stehen.
  • 2004: Gestaltung eines symbolhaften Denk Mal(s) für einen Bach – Treibgut (Mnemosyne) am Rathenauplatz in der Dresdener Innenstadt. Es ist ein Hinweis auf den hier unterirdisch verrohrt verlaufenden Kaitzbach.[1]
Buchillustrationen

Ehrungen

Öffentliche Sammlungen und Museen mit Werken Angela Hampels (unvollständig)

Einzelausstellungen (unvollständig)

  • 1984: Dresden
  • 1985: Berlin
  • 1986: Dresden, Leipzig, Bonn, Rossendorf
  • 1987: Galerie Comenius Dresden
  • 1987: Kamenz, Leipzig, Potsdam, München, Galerie Döbele Ravensburg
  • 1988: Hoyerswerda, Karl-Marx-Stadt, Erfurt
  • 1989: Ilmenau, Forst, Bern
  • 1990: Dresden
  • 1991: Galerie Döbele, Stuttgart (mit Gudrun Trendafilov)
  • 1996: Galerie Mitte, Dresden; Kleine Galerie Ilmenau
  • 1997: Galerie Leo Coppi, Berlin
  • 2000: Galerie Mitte, Dresden
  • 2005: Künstlerplakate Galerie Drei, Dresden
  • 2008: Schloss Burgk, Freital
  • 2013: Heck-Art Chemnitz
  • 2022: Städtische Galerie Dresden[2]
  • 2025: Büchergilde & Galerie Frankfurt/Main („Intensität und Sinnlichkeit“. Malerei, Zeichnung, Druckgrafik)

Literatur

Einzelnachweise

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