Anna Aaron
Schweizer Singer-Songwriterin und Pianistin
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Anna Aaron (* 29. Januar 1985 in Basel;[2] bürgerlich Cécile Meyer) ist eine Schweizer Singer-Songwriterin und Pianistin.[3] Ihre Musik beschrieb Virus als «Folk, dessen Bandbreite von melodisch über düster bis dramatisch reicht».[4] Sie hat auch an einem Modern-Jazz-Album mitgewirkt und zwei Ambient Alben herausgebracht. 2019 gründete sie ein eigenes Label (Bambient) für elektronische Musik. Aarons Musik der letzten Jahre kann am ehesten als elektronisch bis experimentell beschrieben werden. Seit 2023 nennt sie sich Infinideaux und hat unter diesem Namen 2024 eine EP veröffentlicht, die dem Hyperpop und Trap verpflichtet ist.
| Anna Aaron (Waves Vienna 2012) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Chartplatzierungen Erklärung der Daten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Alben[1] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Leben und Wirken
Anna Aaron wuchs in England, Asien (Manila) und Neuseeland auf.[5] Sie singt seit 28 Jahren, erhielt Klavierunterricht und spielte ab ihrem 17. Lebensjahr in einer Band. Anna Aaron studierte Germanistik und Philosophie. Inzwischen ist sie seit 14 Jahren als freischaffend Musikerin tätig. Ausserdem unterrichtet sie an der School-of-Rock Gesang und Synthesizer. 2009 veröffentlichte Anna Aaron beim Lausanner Label Two Gentlemen mit der EP I’ll Dry Your Tears Little Murderer ihr Debüt als Solokünstlerin, das sie zusammen mit befreundeten Musikern aufgenommen hatte.[6][7] Im Februar 2011 folgte die Single King Of The Dogs, mit Airplay unter anderem auf DRS 3.[8][9] Ihr Debüt-Album, das von Marcello Giuliani produziert wurde und im August 2011 herauskam, trägt den Titel Dogs in Spirit.[8] Giuliani spielt auf diesem Bassgitarre. Live trat sie u. a. mit Elie Zoe auf. Zwischen 2009 und 2022 veröffentlichte Anna Aaron 6 Soloalben, zwei EP‘s und diverse Singles (u. a. Sleeper, Rumble in the Jungle). Das Ambient Album Moonwaves (2021) mit Instrumentalstücken ist eine Zusammenarbeit mit dem Drummer Bernard Trontin von der Band The Young Gods, der sie auch auf ihrem neuesten Album Gummy (2022) begleitet. 2012 war Anna Aaron als Sängerin und Texterin an dem Modern-Jazz-Album El Tiempo de la Revolucion des Erik Truffaz Quartett beteiligt. Anschliessend tourte sie mit der Band durch Europa. Sie hatte auch schon Live-Auftritte in London und Montreal.
2009, 2010 und 2022 wurde Aaron für den Basler Pop-Preis des RFV (Musikbüro Basel) nominiert, 2011 gewann sie ihn.[3][10] Ebenfalls 2010 erhielt sie den Haupt-Förderpreis der RegioSoundCredits.[11]
Diskografie
- 2009: I’ll Dry Your Tears Little Murderer (EP)
- 2011: King of the Dogs (Single)
- 2011: Dogs in Spirit (Album)
- 2014: Neuro (Album)
- 2018: Moskito (Single)
- 2018: Why Not (Single)
- 2018: Boy (Single)
- 2019: Pallas Dreams (Album)
- 2019: On the Wings of Supernatural Grace in the Arms of the World (Album)
- 2019: Rumble in the Jungle (Single)
- 2020: Heart of Darkness (EP)
- 2021: Moonwaves (Album)
- 2022: Gummy (Album)
- 2022: Pink Lights (Single)
- 2022: Sleeper (Single)
- 2022: Licked (Single)
- 2022: Double Life (Single)
- 2022: Golden Boy (Single)
- 2024 (als Infinideaux): Angel of My Eyes (EP)
Mitwirkung
- 2012 Erik Truffaz Quartet: El Tiempo de la Revolucion, drei Songs
Weblinks
- Anna Aaron auf MySpace