Anne Rimmen

dänisch-norwegische Moderatorin From Wikipedia, the free encyclopedia

Anne Rimmen (* 11. September 1981[1] in Viborg, Dänemark[2]) ist eine dänisch-norwegische TV-Moderatorin.

Anne Rimmen beim Melodi Grand Prix 2011

Leben

Familie

Rimmen kam in Dänemark zur Welt. Als sie drei Jahre alt war, ließen sich ihre Eltern scheiden. Während ihr Vater mit ihrem Bruder in Dänemark blieb, zog Anne Rimmen mit ihrer Mutter nach Norwegen. Dort wohnten sie zunächst in Moss und später in Porsgrunn. Die Moderatoren Morten und Marte Stokstad sind ihre Stiefgeschwister. Im Jahr 2024 erhielt sie neben der dänischen auch die norwegische Staatsbürgerschaft.[2]

Gemeinsam mit dem Rennfahrer Ailo Gaup hat sie zwei Kinder.[3]

Karriere

Nach ihrer Schulzeit ging Rimmen nach Australien und schloss ein Journalismus-Studium an der University of Queensland ab. Ihre Karriere begann sie beim lokalen TV-Sender TV Telemark in Skien. Des Weiteren war sie in dieser Zeit bei der Telemarksavisa, einer Lokalzeitung, tätig. Im Jahr 2006 zog sie nach Oslo, wo sie beim Lifestyle-Magazin Red zu arbeiten begann. Zudem war Rimmen bei TVNorge als freie Mitarbeiterin tätig. Dort wurde sie ab August 2006 als Sportmoderatorin eingesetzt. Im Mai 2007 wurde ihr Wechsel zu Norsk rikskringkasting (NRK) bekannt.[4] Bei NRK moderierte sie unter anderem die Sportsrevyen.

Im Jahr 2011 moderierte sie gemeinsam mit Per Sundnes den Melodi Grand Prix, den norwegischen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest.[5] Im selben Jahr gewann sie beim norwegischen Fernsehpreis Gullruten den Publikumspreis.[6] Von 2014 bis 2016 moderierte sie die NRK-Show Med Monsen på villspor. Anschließend legte sie eine längere Pause ein.[7]

Im Herbst 2020 nahm sie an der bei NRK ausgestrahlten Musikshow Maskorama teil.[8] 2023 wirkte sie an der Realityserie 71 grader nord – Norges tøffeste kjendis mit.[7] Im Jahr darauf war sie bei der TV-2-Show Spillet zu sehen.[9]

Auszeichnungen

Gullruten

  • 2011: „Publikumspreis“
  • 2011: Nominierung in der Kategorie „Beste Moderatorin“[6]
Commons: Anne Rimmen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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