Anse-Bertrand

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Anse-Bertrand (Guadeloupe-Kreolisch: Lansbétran) ist eine französische Kleinstadt mit 4412 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Übersee-Département Guadeloupe auf der Insel Grande-Terre. Die Bewohner werden Ansois genannt.

Schnelle Fakten Lansbétran ...
Anse-Bertrand
Lansbétran
Staat Frankreich Frankreich
Region Guadeloupe
Département (Nr.) Guadeloupe (971)
Arrondissement Pointe-à-Pitre
Kanton Petit-Canal
Gemeindeverband Nord Grande-Terre
Koordinaten 16° 28′ N, 61° 31′ W
Höhe 0–90 m
Fläche 62,50 km²
Einwohner 4.412 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 71 Einw./km²
Postleitzahl 97121
INSEE-Code

Les Portes de l'Enfer („die Tore der Hölle“), Anse-Bertrand
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Geografie

Die Stadt Anse-Bertrand umfasst den Nordteil der Insel Grande-Terre. Neben der vorherrschenden Steilküste gibt es im Stadtgebiet kleinere Sandstrand-Abschnitte (Plage de la Chapelle, Plage de l’Anse Laborde und Plage de la Porte d’Enfer). Das Kap Pointe de la Grande Vigie ist der nördlichste Punkt der Stadt und des gesamten Départements. Hier und östlich des Ortsteils Massioux liegen mit 84 m über dem Meer die höchsten Punkte von Anse-Bertrand. Einzige Nachbargemeinden sind Petit-Canal im Südosten und Port-Louis im Südwesten. Auf der Pointe le Souffleur befindet sich das Blowhole Le Souffleur.

Geschichte

Früher hieß die Gemeinde Anse de Saint Bertrand. Im Jahr 1730 lebten nur noch 76 Kariben auf dem Gebiet. 1825 waren es nur noch sieben Familien. Allmählich übergaben sie das Land den Siedlern. 1790 zählte man 24 Windmühlen und 21 Zuckerfabriken.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr196119671974198219901999200620122020
Einwohner500051364653457048005023475150453871
Quellen: Cassini und INSEE

Wirtschaft

Die Landwirtschaft spielt die wichtigste Rolle in der Gemeinde, besonders der Anbau von Zuckerrohr. Aber auch der Tourismus spielt eine wirtschaftliche Rolle.

Sport

Guadeloupe gehört zu den beliebtesten Surfgebieten der Karibik. Die Wellen vor dem Friedhof von Anse-Bertrand zählen zu den konstantesten des Archipels.[1] Am Strand La Chapelle finden nationale und internationale Surfwettbewerbe statt wie die Pan American Surfing Games,[2] der Coupe de France[3] oder das North Swell Festival.[4]

In der Gemeinde befindet sich mit dem Hippodrome Saint-Jacques, entstanden auf einem ehemaligen Zuckerrohrfeld, die einzige Pferderennbahn von Guadeloupe.[5]

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

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