Ansgar Nierhoff – Familiengrab auf dem Friedhof Melaten
Er unterstützte intensiv die Entwicklung junger Künstler. In diesem Zusammenhang engagierte er sich für den Raimund Lehmkul-Kunst Förderpreis (seit 2016 umbenannt in Art UP Cologne), den der Rotary Club Köln-Ville 2001 zum ersten Mal ausgeschrieben hat und der sich an Künstler richtet, die noch keine Position im Kunstmarkt gefunden haben. Preisträger waren unter anderem Saskia Niehaus, Heike Kati Barath und Jan Schmidt.
Seine Arbeiten wurden von der Galerie Appel in Frankfurt am Main, der Galerie Ruth Leuchter in Düsseldorf und der Galerie Bergner+Job in Mainz betreut.
Nierhoff wurde auf dem Kölner Friedhof Melaten (Flur 11 (F) Nr. 74–77) beerdigt.[3]
Ansgar Nierhoff, Beziehungen gegen Bedingungen Zwei Streckungen über (eine) Achse auf fremdem Gebiet, 1987, Zwei geschmiedete, gegenläufige Streckungen, mittig abgesetzt, Höhe 4050, Durchmesser bzw. Quadrat 16 × 20 cm, Stahl. Standort: im Tal (Skulpturenpark) zwischen Hasselbach und WerkhausenOsthaus Museum Hagen
Karl Ruhrberg (Hrsg.): Zeitzeichen. Stationen Bildender Kunst in Nordrhein-Westfalen. DuMont, Köln 1989, ISBN 3-7701-2314-X.
Uwe Haupenthal: „Das Mal“. Ansgar Nierhoffs Stele am ehemaligen Panzerabwehrgraben in der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund. In: Grenzfriedenshefte (2011), Heft 2, S. 117–126 (Digitalisat).
Gabriele Zabel-Zottmann: Skulpturen und Objekte im öffentlichen Raum der Bundeshauptstadt Bonn – Aufgestellt von 1970 bis 1991. Dissertation, Bonn 2012. S. 75 (online; PDF; 6,3MB).