Anstedt
Ortsteil der Gemeinde Scholen im Landkreis Diepholz in Niedersachsen
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Anstedt ist ein Ortsteil der Gemeinde Scholen im Landkreis Diepholz in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Grafschaft Diepholz.
Anstedt Gemeinde Scholen | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 44′ N, 8° 45′ O | |
| Fläche: | 6,5 km²[1] | |
| Einwohner: | 193[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 30 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |
| Postleitzahl: | 27251 | |
| Vorwahl: | 04245 | |
Lage von Anstedt in Niedersachsen | ||
Geographie
Das kleine Dorf Anstedt liegt etwa einen Kilometer südwestlich von Scholen. Zum Ortsteil gehört auch der Weiler Haassel. Die Kleine Aue durchquert den Ortsteil.
Geschichte
Anstedt gehörte bis 1810 zum Amt Ehrenburg des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zum Kanton Sulingen des Departement Wesermündung. 1814 kam Anstedt zum Königreich Hannover und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Ehrenburg sowie ab 1859 zum Amt Sulingen. Anstedt fiel 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Sulingen. Seit 1932 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Grafschaft Diepholz. Am 1. März 1974 wurde Anstedt im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Gemeinde Scholen, die seit 1977 zum Landkreis Diepholz gehört.
Einwohnerentwicklung
Bau-, Boden und Naturdenkmale
Das alte Backhaus auf dem Hof Bokel steht unter Denkmalschutz. Drei alte Grabhügel im Süden des Ortsteils sind Bodendenkmale. Naturdenkmale in Anstedt sind ein Findling am Dammriedeweg, eine Eichengruppe am Birkenweg und eine Eiche an der Dorfstraße.
Öffentliche Einrichtungen
Anstedt besitzt eine Ortsfeuerwehr.[7]
Kultur
Ein Träger des lokalen Brauchtums ist der Schützenverein Anstedt.[7]
Persönlichkeiten
- Fritz Logemann (1907–1993), Bürgermeister von Anstedt, FDP-Politiker und Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium
