Appalt
die Pacht von staatlichen Einnahmequellen, rechtlichen Monopolen, Domänen, Regalien und indirekten Abgaben aller Art im habsburgischen Österreich des Barockzeitalters
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Der Appalt war die Pacht von staatlichen Einnahmequellen, rechtlichen Monopolen, Domänen, Regalien und indirekten Abgaben aller Art im habsburgischen Österreich des Barockzeitalters. Der Appalt ist daher ein mit der Finanzpolitik des Merkantilismus eng verknüpfter Begriff.[1] Wurde eine solche Pachtkonzession weiter verpachtet, sprach man vom Afterappalt.[2]
Das Wort ist italienischer Herkunft, wo appalto 'Auftrag', 'Auftragsausschreibung', 'Konzession' bedeutet.