Arctic Void
Film von Darren Mann (2022)
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Arctic Void ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 2022.
| Film | |
| Titel | Arctic Void |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch, Norwegisch, Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2022 |
| Länge | 85 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Darren Mann |
| Drehbuch | Darren Mann, Michael Weaver |
| Produktion | Michael Weaver, Grant Meyers |
| Musik | Mick Donnelly |
| Kamera | David Morrison |
| Schnitt | Grant Meyers |
| Besetzung | |
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Handlung
Der US-Fernsehmoderator Ray Marsh und sein Produzent Alan Meursault reisen nach Norwegen, um dort ihre nächste Dokumentation zu drehen. Nach der Ankunft treffen sie vor Ort ihren Kameramann Sean Tibbets, der kurzfristig engagiert wurde. Gemeinsam mit anderen Passagieren aus aller Welt gehen sie an Bord des Schiffes Langøysund, mit dem sie am Rand der Arktis unterwegs sind. Der charismatische Kapitän Jim begrüßt sie und erklärt ihnen die Natur.
In Seans Abwesenheit entdecken Ray und Alan in Seans vermeintlicher Lunchbox ein altmodisches Aufnahmegerät, mit dem sie über einen Kopfhörer Walgeräusche hören. Während der ersten Filmaufnahmen sehen die Menschen an Bord seltsam wirkende Tiere wie eine Möwe ohne Augen oder eine Robbe, die ihr Junges angreift. Ray und Alan kommen ins Gespräch mit norwegischen Wissenschaftlern, die das Polarlicht untersuchen. Die Wissenschaftler sprechen davon, dass diese mächtigen Erscheinungen die Elektronik lahmlegen oder sogar das menschliche Gehirn beeinflussen könnten.
Wenig später kommt es zu einem Stromausfall an Bord. Fast alle Passagiere und Jim sind plötzlich verschwunden. Nur Ray, Alan und Sean bleiben auf dem Boot zurück. Während Ray und Alan nach den Vermissten und einer Erklärung suchen, behauptet Sean, dass er auf Toilette gewesen sei und den Vorfall nicht mitbekommen habe. Alan blutet aus einer Wunde am Hals.
Mit einem Schlauchboot fahren die drei Männer an die Küste von Svalbard (Spitzbergen). Dort durchsuchen sie einige verlassene Gebäude aus sowjetischer Zeit. Sie finden darin zwar ein paar Spuren von Aktivität wie einen laufenden Fernseher oder einen Plattenspieler, aber keinen anderen Menschen. Alan geht es immer schlechter. Er spricht von Geistern und muss sich ausruhen. Seine Familie vermisst er durch die langen Reisen immer mehr. Draußen erzählt Ray Sean, dass seine Schwester im Alter von zehn Jahren starb.
Die Männer gelangen in ein Hotel, wo sie Essen und Getränke finden. Alan versucht seine Schmerzen mit Alkohol zu betäuben. Auf einer Kamera, die er vom Schiff mitgenommen hat, sieht er eine Aufnahme von drei deutschen Touristinnen. Die Aufnahme zeigt den Moment, in dem die meisten Passagiere verschwinden. Im Hintergrund ist dabei Sean zu sehen.
Nachdem Alan Ray die Aufnahmen gezeigt hat, schlägt Ray draußen Sean nieder und verlangt eine Erklärung. Daraufhin gibt Sean zu, dass er ein ehemaliger Soldat ist und dazu engagiert wurde, ein geheimes Experiment zu dokumentieren. Bei diesem Experiment wurden die Passagiere auf dem Schiff mit einer Schallkanone beschossen. Die Wirkung war so stark, dass die Menschen nicht nur verstört waren, sondern ganz verschwanden. Auch die Möwe und Robbe sowie ein Eisbär, dem Sean begegnet, wurden dadurch beeinflusst. Ray und Alan überlebten, weil sie anfangs die Walgeräusche aus Seans Aufnahmegerät hörten, die als Gegenschwingung dienten.
Ray fordert den immer schwächeren Alan auf, ein Video für seine Familie aufzunehmen. Nachdem Ray die Kamera und das Handy in einem wasserdichten Beutel ins Meer geworfen hat, will er mit Alan und Sean in dem Schlauchboot weiterfahren, um in einen bewohnten Ort zu kommen. Doch plötzlich erhält Sean über sein Funkgerät eine Nachricht, die besagt, dass ihr Standort gefunden wurde und dass sie in 30 Minuten abgeholt werden.
Während sie in einem Gebäude warten, verliert Alan in Rays Armen das Bewusstsein und scheint zu sterben. Ray drückt ihm die Kette seiner Schwester in die Hand. Draußen wird Sean plötzlich mit einem Kopfschuss ermordet. Neben Ray beginnt ein altes Telefon zu klingeln. Der Beutel mit der Kamera treibt weiterhin im Meer.
Weblinks
- Arctic Void bei IMDb
- Looper, Arctic Void Ending Explained (englisch)