ArianeGroup
Raumfahrtunternehmen
From Wikipedia, the free encyclopedia
ArianeGroup (bis 2017 Airbus Safran Launchers) ist ein Gemeinschaftsunternehmen des europäischen Luft- und Raumfahrtunternehmens Airbus Group und des französischen Konzerns Safran mit seinen drei Kerngeschäftsbereichen: Luft- und Raumfahrt (Antriebssysteme und Ausrüstung), Verteidigung und Sicherheit, das mit dem Ziel der Entwicklung und späteren Herstellung der Rakete Ariane 6 zum 1. Januar 2015 gegründet wurde. Sitz des Unternehmens ist Issy-les-Moulineaux bei Paris.[3]
| ArianeGroup | |
|---|---|
| Rechtsform | SAS |
| Gründung | 1. Januar 2015 |
| Sitz | Issy-les-Moulineaux, |
| Leitung | Martin Sion[1] |
| Mitarbeiterzahl | 8300[2] |
| Umsatz | 2,3 Mrd. Euro[2] |
| Branche | Raumfahrt |
| Website | ariane.group |
| Stand: 19. Januar 2025 | |
Standorte
Standorte des Unternehmens sind Issy-les-Moulineaux, Saint-Médard-en-Jalles, Kourou (Weltraumbahnhof), Vernon, Le Haillan und Les Mureaux in Frankreich sowie Lampoldshausen, Bremen, Trauen und Ottobrunn in Deutschland.[4][5]
Arianespace
Am 16. Juni 2015 meldete ArianeGroup durch Übertragung von 35 Prozent Anteil von der französischen Raumfahrtagentur CNES insgesamt einen Anteil von 74 Prozent an Arianespace erreicht zu haben.[6]
Die Firma startete mit etwa 450 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von etwa 1 Milliarde Euro.[7]
Ariane 6

Am 12. August 2015 beauftragte die europäische Weltraumagentur ESA ArianeGroup als Hauptvertragspartner mit der Neuentwicklung der Ariane 6.[8]
Der Vertrag umfasst ein Volumen von 2,4 Milliarden Euro für die Entwicklung der zwei Versionen der Trägerrakete Ariane 6 – Ariane 62 und Ariane 64. Der Vertrag beinhaltet eine verbindliche Zusage in Höhe von etwa 680 Millionen Euro zur Durchführung der ersten Entwicklungsarbeiten (Phasen A und B) bis zu der für Mitte 2016 geplanten vorläufigen Entwurfsprüfung (Preliminary Design Review). Über alles belaufen sich die Entwicklungskosten auf rund 3 Milliarden Euro, einschließlich der Booster, die von Ariane und Vega gemeinsam genutzt werden sollen, und einem industriellen Investment in Höhe von 400 Millionen Euro.[9]
