Asmushausen

Stadtteil von Bebra From Wikipedia, the free encyclopedia

Asmushausen ist ein Ortsteil der Stadt Bebra im osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Schnelle Fakten Stadt Bebra ...
Asmushausen
Stadt Bebra
Koordinaten: 51° 1′ N,  49′ O
Höhe: 244 (243–264) m ü. NHN
Fläche: 8,52 km²[1]
Einwohner: 388 (2. Okt. 2018) HW+NW[2]
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36179
Vorwahl: 06622
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Geographische Lage

Der Stadtteil Asmushausen liegt ca. 5 km nordöstlich der Kernstadt Bebra im Bebratal, einem Teil des Richelsdorfer Gebirges. Im Westen führt die Bundesstraße 27, im Osten die Bahnstrecke Göttingen–Bebra am Ort vorbei. Asmushausen grenzt im Süden an Bebra, im Westen an Schwarzenhasel, im Norden an Rautenhausen und im Osten an Braunhausen.

Geschichte

Die Dorfkirche

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Asmushausen erfolgte unter dem Namen Asmundishusin im Jahr 1261.[3]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Asmushausen zum 31. Dezember 1971 zusammen mit weiteren Gemeinden auf freiwilliger Basis in die Stadt Bebra eingegliedert.[4][5] Für Asmushausen und die weiteren ehemaligen Gemeinden wurden je ein Ortsbezirk gebildet.[6]

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,[Anm. 1] denen Asmushausen angehört(e):[1][7]

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Asmushausen 363 Einwohner. Darunter waren 3 (0,8 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 57 Einwohner unter 18 Jahren, 138 zwischen 18 und 49, 87 zwischen 50 und 64 und 81 Einwohner waren älter.[10] Die Einwohner lebten in 156 Haushalten. Davon waren 42 Singlehaushalte, 42 Paare ohne Kinder und 54 Paare mit Kindern, sowie 12 Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 36 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 99 Haushaltungen leben keine Senioren.[10]

Einwohnerentwicklung

Asmushausen: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2018
Jahr  Einwohner
1834
 
455
1840
 
456
1846
 
425
1852
 
378
1858
 
379
1864
 
395
1871
 
363
1875
 
374
1885
 
371
1895
 
388
1905
 
413
1910
 
370
1925
 
419
1939
 
403
1946
 
578
1950
 
618
1956
 
564
1961
 
512
1967
 
504
1970
 
498
1980
 
?
1990
 
?
2000
 
?
2011
 
363
2018
 
388
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS[1]; Stadt Bebra[2]; Zensus 2011[10]

Historische Religionszugehörigkeit

 1885:364 evangelische (= 98,11 %), 7 anderes christliche-konfessionelle (= 1,89 %) Einwohner[1]
 1961:477 evangelische (= 93,16 %), 33 katholische (= 6,56 %) Einwohner[1]

Politik

Für Asmushausen besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Asmushausen) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.[6] Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 68,23 %. Alle Kandidaten gehörten der „Bürgerliste Asmushausen“ an.[11] Der Ortsbeirat wählte Richard Berge zum Ortsvorsteher.[12]

Infrastruktur

  • In Asmushausen gibt es ein solarbeheiztes Freibad aus den 1960er Jahren, welches von einem Förderverein von 2003 bis 2010 in Eigenleistung renoviert wurde und in den Sommermonaten betrieben wird.
  • Sehenswert ist der Wildpark Elferstaler Teiche.

Anmerkungen und Einzelnachweise

Literatur

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